un übrigens ich blieb bis zum bitteren ende da und es kam NICHTS nach dem abspann
Kinofilm-Thread
- Doedelhai
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so mein fazit...der film ist absolut sehenswert aber leider auch etwas sehr langatmig! und einen 4ten teil wird es definitiv nicht geben weil der ausgangszustand wie es am anfang des ersten teiles war erreicht ist! 
un übrigens ich blieb bis zum bitteren ende da und es kam NICHTS nach dem abspann
wer dieses gerücht in die welt gesetzt hat weiß ich auch nich
un übrigens ich blieb bis zum bitteren ende da und es kam NICHTS nach dem abspann
- Trekkie2063
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Meiner Meinung nach schon, denn die Musik des Abspanns ist es alleine schon wert
Der Romantiker in mir wurde dann mit diesem kleinen Häppchen nur noch mehr befriedigt
Ich war am Freitag im Film (Fluch der Karibik 3), und ich muss ganz ehrlich sagen; ich fand ihn sogar noch besser als Teil 1, denn ich fand ihn noch kurzweiliger. Gut, der lockere Stil des Erstlings wird nicht ganz gehalten und es gibt auch einige Kritikpunkte (Calypso, offene Fragen en masse, ein paar von Jacks Szenen waren zu lang), aber im Großen und Ganzen hat mich der Film wahnsinnig gut unterhalten, Optik top, Sound top, sauviele lustige Szenen (viel Situationskomik) und die äußerst "schwierige" Story war spannend zu verfolgen.
Was gibt es am Beginn denn zu meckern? Richtig schön düster und das geniale Lied hätte ich nur zu gerne als MP3 (im Chor-Stil wie im Film). Und Singapur war, wie alle anderen Kulissen auch, einfach nur genial.
Note: 1-
Ich war am Freitag im Film (Fluch der Karibik 3), und ich muss ganz ehrlich sagen; ich fand ihn sogar noch besser als Teil 1, denn ich fand ihn noch kurzweiliger. Gut, der lockere Stil des Erstlings wird nicht ganz gehalten und es gibt auch einige Kritikpunkte (Calypso, offene Fragen en masse, ein paar von Jacks Szenen waren zu lang), aber im Großen und Ganzen hat mich der Film wahnsinnig gut unterhalten, Optik top, Sound top, sauviele lustige Szenen (viel Situationskomik) und die äußerst "schwierige" Story war spannend zu verfolgen.
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- yannman
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kann ich mich im großen und ganzen anschließen. also die geschichte mit calypso war ja wohl etwas... strange... was für einen sinn hatte das denn... naja der nachfolger wirds wohl klären, irgendwo muss ja noch ein anreiz für die zuschauer sein in einen eventuellen nachfolger zu gehenTrekkie2063 hat geschrieben:Meiner Meinung nach schon, denn die Musik des Abspanns ist es alleine schon wertDer Romantiker in mir wurde dann mit diesem kleinen Häppchen nur noch mehr befriedigt
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Ich war am Freitag im Film (Fluch der Karibik 3), und ich muss ganz ehrlich sagen; ich fand ihn sogar noch besser als Teil 1, denn ich fand ihn noch kurzweiliger. Gut, der lockere Stil des Erstlings wird nicht ganz gehalten und es gibt auch einige Kritikpunkte (Calypso, offene Fragen en masse, ein paar von Jacks Szenen waren zu lang), aber im Großen und Ganzen hat mich der Film wahnsinnig gut unterhalten, Optik top, Sound top, sauviele lustige Szenen (viel Situationskomik) und die äußerst "schwierige" Story war spannend zu verfolgen.Was gibt es am Beginn denn zu meckern? Richtig schön düster und das geniale Lied hätte ich nur zu gerne als MP3 (im Chor-Stil wie im Film). Und Singapur war, wie alle anderen Kulissen auch, einfach nur genial.
Note: 1-

- Fabicom
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mellow hat geschrieben:was war das denn für ne szene nach dem abspann? hab die nämlich auch nich gesehn
Man hat nen Schriftzug gesehen "10Jahre später", dann sah man Keira Knightley (natürlich um keinen Tag gealtert *hust*) wie sie mit einem Jungen (also ihr Sohn...wann auch immer die Frau geschwängert wurde) an einer Klippe zum Meer stand, dem Horizont entgegenguckend. Grüner Flash, die Flying Dutchman erscheint, mit ihr an Bord Will Turner
Fabicom hat geschrieben:mellow hat geschrieben:was war das denn für ne szene nach dem abspann? hab die nämlich auch nich gesehnMan hat nen Schriftzug gesehen "10Jahre später", dann sah man Keira Knightley (natürlich um keinen Tag gealtert *hust*) wie sie mit einem Jungen (also ihr Sohn...wann auch immer die Frau geschwängert wurde) an einer Klippe zum Meer stand, dem Horizont entgegenguckend. Grüner Flash, die Flying Dutchman erscheint, mit ihr an Bord Will Turner
Hast du die Szene wo sie an Land waren, bevor Will wegsegelte kurz vor dem Ende des Films nicht gesehen? Dachtest die halten nur Händschen =)
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Raptile
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Jaa, den will ich auch sehen!Fabicom hat geschrieben:ich warte auf den unrated directors cutMetal B hat geschrieben:Hast du die Szene wo sie an Land waren, bevor Will wegsegelte kurz vor dem Ende des Films nicht gesehen? Dachtest die halten nur Händschen =)
danach sind wir schlauer
Ich fand den Film besser als Teil 2, aber nicht so gut wie Teil 1. Hatte hin und wieder seine längen. Aber äußerst Bildgewaltig und die Schlacht am Ende ging gut ab. Insgesamt würd ich ne 1-2 oder so vergeben.
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Ich komme gerade aus dem Kino und auch ich habe mir Fluch der Karibik 3 angeschaut.
Ich fand den Film grandios. Den zweiten hat er auf jeden Fall übertrumpfen können, da ich von diesem doch ein wenig enttäuscht war und für mich ist der dritte Film auch fast auf Augenhöhe mit dem ersten- aber eben nur fast. Dafür war der erste einfach zu gut ausbalanciert!
Mag sein, dass mir der Film auch nur so gefiel, weil ich nach dem zweiten Teil meine Erwartungen schon ein wenig zurückgeschraubt habe, aber auch im Nachhinein kann ich aufrichtig sagen, dass der 3. Teil genial war.
Es gab viele wirklich unglaublich beeindruckende Kulisse und Bilder, bei denen mein Mund offen stand, und auch die Gags fand ich dieses Mal wieder richtig klasse, auch wenn Jack im Vergleich zu den vorherigen Filmen ein wenig in den Hintergrundrückte.
Die Story war meiner Meinung nach auch ziemlich konfus, weil jeder irgendwie die Seiten wechselte und wieder zurück und so fort. Außerdem bin ich mir noch nicht wirklch darüber im klaren, ob der Handlungsstrang um Calypso so wirklich nötig war.
Naja, wie auch immer, das Finale jedenfalls entschudligte das alles und bot einige der beeindruckendsten Szenen, die ich jemals gesehen habe- wie das Schiff von Becket in Zeitlupe auseinandergenommen wurde.. puh überall Explosionen, Holzspiltter etc. Die Effekte wurden einfach so perfekt realistisch in den Film eingebunden, dass man wirklich nur staunen kann. Zudem ist wieder ein qualitativer Sprung der Soundkulisse rauszuhören. Die Ausarbeitung einzelner musikalischer Themen war wirklich gelungen.
Alles in allem ein toller Film mir grandiosen Filmen und Gags, der lediglich an einer etwas konfusen Handlung leidet.
1-
Ich fand den Film grandios. Den zweiten hat er auf jeden Fall übertrumpfen können, da ich von diesem doch ein wenig enttäuscht war und für mich ist der dritte Film auch fast auf Augenhöhe mit dem ersten- aber eben nur fast. Dafür war der erste einfach zu gut ausbalanciert!
Mag sein, dass mir der Film auch nur so gefiel, weil ich nach dem zweiten Teil meine Erwartungen schon ein wenig zurückgeschraubt habe, aber auch im Nachhinein kann ich aufrichtig sagen, dass der 3. Teil genial war.
Es gab viele wirklich unglaublich beeindruckende Kulisse und Bilder, bei denen mein Mund offen stand, und auch die Gags fand ich dieses Mal wieder richtig klasse, auch wenn Jack im Vergleich zu den vorherigen Filmen ein wenig in den Hintergrundrückte.
Die Story war meiner Meinung nach auch ziemlich konfus, weil jeder irgendwie die Seiten wechselte und wieder zurück und so fort. Außerdem bin ich mir noch nicht wirklch darüber im klaren, ob der Handlungsstrang um Calypso so wirklich nötig war.
Naja, wie auch immer, das Finale jedenfalls entschudligte das alles und bot einige der beeindruckendsten Szenen, die ich jemals gesehen habe- wie das Schiff von Becket in Zeitlupe auseinandergenommen wurde.. puh überall Explosionen, Holzspiltter etc. Die Effekte wurden einfach so perfekt realistisch in den Film eingebunden, dass man wirklich nur staunen kann. Zudem ist wieder ein qualitativer Sprung der Soundkulisse rauszuhören. Die Ausarbeitung einzelner musikalischer Themen war wirklich gelungen.
Alles in allem ein toller Film mir grandiosen Filmen und Gags, der lediglich an einer etwas konfusen Handlung leidet.
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Ich war letzte Woche auch in Fluch der Karibik 3 (eigentlich heißt der Film ja "Pirates of the Carribbean - Am Ende der Welt", das Label "Fluch der Karibik" ist aus dem deutschen Titel ja inzwischen entschwunden
) und bin ohne Erwartungshaltung in den Film gegangen, im positiven wie im negativen Sinne. Geteilte Meinungen hatte ich zuvor schon gehört, von daher war ich gespannt, wie ich den Film finden würde.
Meines Erachtens ist es definitiv der schwächste der drei Teile. Im Gegensatz zu den meisten Kinogängern hat mir FdK2 genauso gut gefallen wie der erste Teil, auch wenn er sich stilistisch etwas unterschieden hat. Teil Eins brillierte mit Wortwitz, Teil Zwei mehr mit äußerst unterhaltsamen Actionsequenzen und Slapstickhumor - Johnny Depp als wandelnder Früchtespieß ist für mich das persönliche Highlight der gesamten Trilogie.
Allerdings fehlt Teil Drei im Grunde genau diese Komponente, die das FdK-Franchise bisher zu einem großen Teil ausmachte: Humor. Sicher, es gab ein paar nette Szenen wie Jacks Halluzinationen während seines Aufenthaltes in Davy Jones Reich oder die spontane Hochzeit von Elizabeth und Will inmitten eines Kugelhagels, doch ansonsten verliefen eigentlich die meisten Gags - sofern es überhaupt mal welche gab - im Sand. Alleine die Anfangsszene, in der Elizabeth aufgefordert wird alle Waffen, die sie bei sich trägt, abzulegen und in der sie dann ein ganzes Arsenal auf dem Tisch ausleert, ist einer der ausgelutschesten Gags überhaupt. Zwischen Jack und Barbarossa wollte auch keine so rechte Dynamik aufkommen, da Letzterer eigentlich fast nichts Wichtiges zur Geschichte beitrug und mehr oder weniger zum Statisten degradiert wurde (das selbe gilt auch für Orlando Bloom alias Will Turner). Ohne Dynamik wirken die Zankereien nicht wirklich, abgesehen davon, dass es alles andere als einfallsreich ist sich um das Steurrad oder einen Kurs zu streiten. Wo bleibt die Originalität der ersten beiden Teile? Wo die auf die Charaktere zugeschnittene Komik, wo die frischen und unverbrauchten Sticheleien in den Dialogen? Teil Drei bewegt sich in dieser Hinsicht leider nur auf ausgetretenen Pfaden.
Nächster Punkt: Die Story. 170 Minuten Laufzeit sind für einen Film schon sehr happig, da braucht es wirklich eine ganze Menge Handlung, um den Zuschauer bei der Stange zu halten. In Anbetracht der Menge an parallel laufenden Handlungssträngen ist die Spielzeit gerechtfertigt, aber es hätte nicht geschadet das Drehbuch um ein oder zwei Plots zu reduzieren und den Film damit um eine halbe Stunde zu kürzen. Irgendwann kommt einfach der Punkt, an dem man keine Lust mehr hat einen Charakter zum dritten Mal dabei zu beobachten, wie er die Seiten wechselt und seine Kameraden zum wiederholten Male verrät. Ich blickte zwar insgesamt bei der Handlung jederzeit durch, aber hier haben es die Drehbuchautoren einfach ein wenig übertrieben. Bei 300 kritisierte ich die nichtvorhandene Handlung, hier ist's genau umgekehrt: weniger ist mehr
.
Eine Möglichkeit wäre auch gewesen, die Hauptstory ein wenig interessanter zu gestalten und dafür komplett auf Nebenhandlungen zu verzichten. Denn zusammengefasst ist der Plot auch nicht unbedingt oscarverdächtig (Achtung Spoiler, wer den Film noch nicht gesehen hat, der soll bitte nicht weiterlesen):
Barbarossa und seine Crew retten Jack aus Davy Jones Reich, was reichlich unspektakulär geschieht. Anschließend beschließen die sieben Piratenfürsten gemeinsam in den Kampf gegen die East India Trading Company zu ziehen. Im Laufe des Films heiraten dabei Will und Elizabeth, wobei Will nach Davy Jones Tod letztendlich Kapitän der Flying Dutchman wird und immer bei seinem Vater sein kann. Beckett fällt im Übrigen natürlich im Kampf.
/Spoiler Ende
Besonders einfallsreich ist dieses Grundgerüst nicht gerade, da hätte man mehr draus machen können. Stattdessen führt man ein Dutzend neuer Charaktere ein, die entweder sofort wieder umgebracht oder irgendwann einfach fallen gelassen werden: Wozu hat man Chow-Yun-Fat verpflichtet? Wie Barbarossa trägt er eigentlich gar nichts bei. Wozu gibt es die Piratenfürsten? Im finalen Kampf nehmen sie nicht teil. Was sollte die Storyline rund um Calypso? Sie wird befreit, und dann? Das war's. Keine Konsequenzen, keine weitere Erwähnung, lediglich der Aufhänger für einen neuen Spezialeffekt, einen riesigen Meeresstrudel. Wirklich schade, dass diese Ungereimtheiten nicht beseitigt worden sind und man das Hauptaugenmerk nicht einfach auf den eigentlichen Plot gerichtet hat.
Punkt Drei: Die Actionszenen. Wenn ich in einen Jerry Bruckheimer Film gehe, dann erwarte ich pompöse Ausstattung, in 95 % der Fälle einen Hans Zimmer Soundtrack (zu dem komme ich noch) und vor allen Dingen eins: bombastische Actionsequenzen. Und auch hier kann Teil Drei nicht punkten. Zugegeben, mit der irrwitzigen Verfolgungsjagd auf dem Rad in Teil Zwei und Jacks Früchtespießepisode auf der Kannibaleninsel hat man die Messlatte in Bezug auf Action schon verdammt hoch gelegt, das muss man einfach anerkennen, selbst wenn einem der zweite Film nicht gefallen hat. Dass Teil Drei das nur schwer toppen konnte, war klar, aber dass es nicht einmal versucht wird, enttäuscht mich dann doch etwas. Es gibt nur eine richtig große Schlacht am Schluss, die dafür zugegebenermaßen aber auch richtig gut ist. Doch davor? Mal zwischendrin eine zweiminütige Schießerei oder Klopperei, aber nichts, was man nicht schon gesehen hätte oder was in irgend einer Weise heraussticht. Der Film plätschert so vor sich hin, jede Figur kämpft mit den Unzulänglichkeiten des Drehbuchs und wechselt gefühlte fünunfzwanzig Mal die Seiten, aber an großer Action passiert einfach nichts.
Trotzdem gibt es auch zwei Dinge, die Teil Drei am Besten von allen Teilen macht:
1. Wenig überraschend: Die Spezialeffekte. Man kann über die Anzahl und die Häufigkeit des Einsatzes sagen, was man will, aber was die Qualität anbelangt habe ich selten etwas besseres gesehen. Gerade die letzte Schlacht: S a g e n h a f t ! Nachdem der zweite Teil schon einen Oscar für die besten Spezialeffekte erhalten hat, bin ich beim dritten Teil von einer ähnlichen Qualität ausgegangen und wurde nicht enttäuscht. Lediglich die Szene, als Lord Beckett alleine sein zerspringendes Schiff in Zeitlupe entlangläuft, war eindeutig als Bluescreenaufnahme zu erkennen und trübt den Gesamteindruck etwas. Dennoch: Insgesamt eine überragende Leistung.
2. Die Filmmusik. Nach der grausamen Musik in Teil Zwei kehrt Teil Drei wieder etwas mehr zu den Wurzeln zurück: Zimmer orientiert sich wieder eher an Klaus Badelts berühmten "He's a Pirat" Theme und mixt es mit den Davy Jones Themen, die er in Teil Zwei etabliert hat. Die typische Zimmerorchestrierung wird etwas zurückgefahren, auf akustische Effekthascherei wird im Vergleich zu Teil Zwei eher verzichtet, der Score ist für einen typischen Bruckheimerfilm auch so schon bombastisch genug.
Außerdem hat Zimmer ein nettes Detail eingestreut, das wohl nur den aufmerksameren Zuhörern aufgefallen sein dürfte:
In der Szene, in der sich Elizabeth, Barbarossa und Will Jack, Davy Jones und Lord Beckett auf einer Sandbank gegenüberstehen sehen, zitiert Zimmer den berühmten Anfang von "Spiel mir das Lied vom Tod", zusätzlich mit den bekanntesten FdK-Themen versetzt. Diese kleine Hommage an Ennio Morricone fand ich einfach unglaublich genial, zumal die Art und Weise, wie sich die beiden Kämpfergruppen einander von zwei Seiten näherten, auch einem typischen Western nachempfunden worden ist. Für mich ist die Filmmusik des dritten Teils jedenfalls die beste der drei Teile.
Fazit: Fdk3 kann mit seinen Vorgängern in fast keiner Beziehung mithalten - die Story ist zu überladen und konfus, viele Charaktere unnötig, Humor und Action fast gar nicht oder nur sehr wenig vorhanden. Dennoch unterhält der Film insgesamt ganz passabel, ohne an die Qualitäten anderer Abenteuer- oder Actionstreifen auch nur annähernd heranzukommen. Die Spezialeffekte sind genial, die Schauspieler gewohnt gut (allen voran natürlich Johnny Depp), auch wenn ihre Rollen durch die Storylast fast erdrückt werden und sie ihnen keinen großen Freiraum lassen, und die Zimmeruntermalung ist nach Teil Zwei endlich wieder auf ein recht hohes Niveau zurückgekehrt.
Wer Teil Eins und Zwei gesehen hat, schaut sich auch Teil Drei an, egal, was man hier schreibt
. Der Film ist insgesamt recht "okay", nicht mehr und nicht weniger, und bekommt daher von mir auf einer Zehnerskala 6/10 Punkten.
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Huch, ist der Beitrag lang geworden
. Bei Filmen geht meine Schreibwut halt immer mit mir durch, ich bin einfach ein zu großer Film- bzw. Kinofreak.... 
Meines Erachtens ist es definitiv der schwächste der drei Teile. Im Gegensatz zu den meisten Kinogängern hat mir FdK2 genauso gut gefallen wie der erste Teil, auch wenn er sich stilistisch etwas unterschieden hat. Teil Eins brillierte mit Wortwitz, Teil Zwei mehr mit äußerst unterhaltsamen Actionsequenzen und Slapstickhumor - Johnny Depp als wandelnder Früchtespieß ist für mich das persönliche Highlight der gesamten Trilogie.
Allerdings fehlt Teil Drei im Grunde genau diese Komponente, die das FdK-Franchise bisher zu einem großen Teil ausmachte: Humor. Sicher, es gab ein paar nette Szenen wie Jacks Halluzinationen während seines Aufenthaltes in Davy Jones Reich oder die spontane Hochzeit von Elizabeth und Will inmitten eines Kugelhagels, doch ansonsten verliefen eigentlich die meisten Gags - sofern es überhaupt mal welche gab - im Sand. Alleine die Anfangsszene, in der Elizabeth aufgefordert wird alle Waffen, die sie bei sich trägt, abzulegen und in der sie dann ein ganzes Arsenal auf dem Tisch ausleert, ist einer der ausgelutschesten Gags überhaupt. Zwischen Jack und Barbarossa wollte auch keine so rechte Dynamik aufkommen, da Letzterer eigentlich fast nichts Wichtiges zur Geschichte beitrug und mehr oder weniger zum Statisten degradiert wurde (das selbe gilt auch für Orlando Bloom alias Will Turner). Ohne Dynamik wirken die Zankereien nicht wirklich, abgesehen davon, dass es alles andere als einfallsreich ist sich um das Steurrad oder einen Kurs zu streiten. Wo bleibt die Originalität der ersten beiden Teile? Wo die auf die Charaktere zugeschnittene Komik, wo die frischen und unverbrauchten Sticheleien in den Dialogen? Teil Drei bewegt sich in dieser Hinsicht leider nur auf ausgetretenen Pfaden.
Nächster Punkt: Die Story. 170 Minuten Laufzeit sind für einen Film schon sehr happig, da braucht es wirklich eine ganze Menge Handlung, um den Zuschauer bei der Stange zu halten. In Anbetracht der Menge an parallel laufenden Handlungssträngen ist die Spielzeit gerechtfertigt, aber es hätte nicht geschadet das Drehbuch um ein oder zwei Plots zu reduzieren und den Film damit um eine halbe Stunde zu kürzen. Irgendwann kommt einfach der Punkt, an dem man keine Lust mehr hat einen Charakter zum dritten Mal dabei zu beobachten, wie er die Seiten wechselt und seine Kameraden zum wiederholten Male verrät. Ich blickte zwar insgesamt bei der Handlung jederzeit durch, aber hier haben es die Drehbuchautoren einfach ein wenig übertrieben. Bei 300 kritisierte ich die nichtvorhandene Handlung, hier ist's genau umgekehrt: weniger ist mehr
Eine Möglichkeit wäre auch gewesen, die Hauptstory ein wenig interessanter zu gestalten und dafür komplett auf Nebenhandlungen zu verzichten. Denn zusammengefasst ist der Plot auch nicht unbedingt oscarverdächtig (Achtung Spoiler, wer den Film noch nicht gesehen hat, der soll bitte nicht weiterlesen):
Barbarossa und seine Crew retten Jack aus Davy Jones Reich, was reichlich unspektakulär geschieht. Anschließend beschließen die sieben Piratenfürsten gemeinsam in den Kampf gegen die East India Trading Company zu ziehen. Im Laufe des Films heiraten dabei Will und Elizabeth, wobei Will nach Davy Jones Tod letztendlich Kapitän der Flying Dutchman wird und immer bei seinem Vater sein kann. Beckett fällt im Übrigen natürlich im Kampf.
/Spoiler Ende
Besonders einfallsreich ist dieses Grundgerüst nicht gerade, da hätte man mehr draus machen können. Stattdessen führt man ein Dutzend neuer Charaktere ein, die entweder sofort wieder umgebracht oder irgendwann einfach fallen gelassen werden: Wozu hat man Chow-Yun-Fat verpflichtet? Wie Barbarossa trägt er eigentlich gar nichts bei. Wozu gibt es die Piratenfürsten? Im finalen Kampf nehmen sie nicht teil. Was sollte die Storyline rund um Calypso? Sie wird befreit, und dann? Das war's. Keine Konsequenzen, keine weitere Erwähnung, lediglich der Aufhänger für einen neuen Spezialeffekt, einen riesigen Meeresstrudel. Wirklich schade, dass diese Ungereimtheiten nicht beseitigt worden sind und man das Hauptaugenmerk nicht einfach auf den eigentlichen Plot gerichtet hat.
Punkt Drei: Die Actionszenen. Wenn ich in einen Jerry Bruckheimer Film gehe, dann erwarte ich pompöse Ausstattung, in 95 % der Fälle einen Hans Zimmer Soundtrack (zu dem komme ich noch) und vor allen Dingen eins: bombastische Actionsequenzen. Und auch hier kann Teil Drei nicht punkten. Zugegeben, mit der irrwitzigen Verfolgungsjagd auf dem Rad in Teil Zwei und Jacks Früchtespießepisode auf der Kannibaleninsel hat man die Messlatte in Bezug auf Action schon verdammt hoch gelegt, das muss man einfach anerkennen, selbst wenn einem der zweite Film nicht gefallen hat. Dass Teil Drei das nur schwer toppen konnte, war klar, aber dass es nicht einmal versucht wird, enttäuscht mich dann doch etwas. Es gibt nur eine richtig große Schlacht am Schluss, die dafür zugegebenermaßen aber auch richtig gut ist. Doch davor? Mal zwischendrin eine zweiminütige Schießerei oder Klopperei, aber nichts, was man nicht schon gesehen hätte oder was in irgend einer Weise heraussticht. Der Film plätschert so vor sich hin, jede Figur kämpft mit den Unzulänglichkeiten des Drehbuchs und wechselt gefühlte fünunfzwanzig Mal die Seiten, aber an großer Action passiert einfach nichts.
Trotzdem gibt es auch zwei Dinge, die Teil Drei am Besten von allen Teilen macht:
1. Wenig überraschend: Die Spezialeffekte. Man kann über die Anzahl und die Häufigkeit des Einsatzes sagen, was man will, aber was die Qualität anbelangt habe ich selten etwas besseres gesehen. Gerade die letzte Schlacht: S a g e n h a f t ! Nachdem der zweite Teil schon einen Oscar für die besten Spezialeffekte erhalten hat, bin ich beim dritten Teil von einer ähnlichen Qualität ausgegangen und wurde nicht enttäuscht. Lediglich die Szene, als Lord Beckett alleine sein zerspringendes Schiff in Zeitlupe entlangläuft, war eindeutig als Bluescreenaufnahme zu erkennen und trübt den Gesamteindruck etwas. Dennoch: Insgesamt eine überragende Leistung.
2. Die Filmmusik. Nach der grausamen Musik in Teil Zwei kehrt Teil Drei wieder etwas mehr zu den Wurzeln zurück: Zimmer orientiert sich wieder eher an Klaus Badelts berühmten "He's a Pirat" Theme und mixt es mit den Davy Jones Themen, die er in Teil Zwei etabliert hat. Die typische Zimmerorchestrierung wird etwas zurückgefahren, auf akustische Effekthascherei wird im Vergleich zu Teil Zwei eher verzichtet, der Score ist für einen typischen Bruckheimerfilm auch so schon bombastisch genug.
Außerdem hat Zimmer ein nettes Detail eingestreut, das wohl nur den aufmerksameren Zuhörern aufgefallen sein dürfte:
In der Szene, in der sich Elizabeth, Barbarossa und Will Jack, Davy Jones und Lord Beckett auf einer Sandbank gegenüberstehen sehen, zitiert Zimmer den berühmten Anfang von "Spiel mir das Lied vom Tod", zusätzlich mit den bekanntesten FdK-Themen versetzt. Diese kleine Hommage an Ennio Morricone fand ich einfach unglaublich genial, zumal die Art und Weise, wie sich die beiden Kämpfergruppen einander von zwei Seiten näherten, auch einem typischen Western nachempfunden worden ist. Für mich ist die Filmmusik des dritten Teils jedenfalls die beste der drei Teile.
Fazit: Fdk3 kann mit seinen Vorgängern in fast keiner Beziehung mithalten - die Story ist zu überladen und konfus, viele Charaktere unnötig, Humor und Action fast gar nicht oder nur sehr wenig vorhanden. Dennoch unterhält der Film insgesamt ganz passabel, ohne an die Qualitäten anderer Abenteuer- oder Actionstreifen auch nur annähernd heranzukommen. Die Spezialeffekte sind genial, die Schauspieler gewohnt gut (allen voran natürlich Johnny Depp), auch wenn ihre Rollen durch die Storylast fast erdrückt werden und sie ihnen keinen großen Freiraum lassen, und die Zimmeruntermalung ist nach Teil Zwei endlich wieder auf ein recht hohes Niveau zurückgekehrt.
Wer Teil Eins und Zwei gesehen hat, schaut sich auch Teil Drei an, egal, was man hier schreibt
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Huch, ist der Beitrag lang geworden
- yannman
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naja...ganz im gegenteil, es waren sogar an den blödesten stellen gags dabei, sodass es ein wenig übertrieben wirkte.. finde ich^^Daniel hat geschrieben:Allerdings fehlt Teil Drei im Grunde genau diese Komponente, die das FdK-Franchise bisher zu einem großen Teil ausmachte: Humor. Sicher, es gab ein paar nette Szenen wie Jacks Halluzinationen während seines Aufenthaltes in Davy Jones Reich oder die spontane Hochzeit von Elizabeth und Will inmitten eines Kugelhagels, doch ansonsten verliefen eigentlich die meisten Gags - sofern es überhaupt mal welche gab - im Sand.

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so sehe ich das auch...man kanns eben auch übertreibenSpike hat geschrieben:Ich fand auch es gab mehr Gags als in den beiden Teilen zuvor, hat mich fast schon wieder gestört
Wo gerade schon das Thema Filmmusik ngesprochen wurde: Ist der Soundtrack zu FdK2 zu empfehlen? Ich hör nämlich immer nur den FdK1 Soundtrack rauf und runter ^^



