Es ist auch eine Verurteilung. Keine Rechtfertigungen vor Azazel hier, der mal wieder seine typischen Posts abgibt, die seine Meinung als allgemein richtig und alle anderen als allgemein falsch darstellen. Widerlegst du ihn, dann hat er das ganze natürlich anders gemeint oder es kommt wieder so ein Post wie er im vorherigen Satz beschrieben wurdeCubestar2003™ hat geschrieben:Nunja, das mediale Einschlagen auf "Killerspiele" kommt ja in regelmäßigen Abständen einer Verurteilung ziemlich nahe.
Die bösen "Killerspiele"
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Re: Die bösen "Killerspiele"
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Keine Sorge. Ich war nur so unfassbar erfreut darüber, doch nicht auf seiner Ignoreliste zu stehen, dass ich das Gespräch nicht so einfach aufgeben wollte. 
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Azazel2k
Re: Die bösen "Killerspiele"
@Gevatter: Oha, was ein sinniger Beitrag zum Thema. Habe mal wieder vergessen das es viel lustiger ist auf User einzudreschen statt über die betreffenden Themen zu diskutieren.
@Cubestar: Dennoch wurden Videospiele per se noch nicht als verurteilt. Von daher trifft doch "im Zweifel für den Angeklagten" in soweit zu, das es eben noch keine Entscheidung gibt.
So, ändert aber nix dran das es weder für, noch gegen Videospiele bzw. deren Wirkung einschlägige "Beweise" gibt. P.E% tollen Satz kann man eben wunderbar umdrehen.
@Cubestar: Dennoch wurden Videospiele per se noch nicht als verurteilt. Von daher trifft doch "im Zweifel für den Angeklagten" in soweit zu, das es eben noch keine Entscheidung gibt.
So, ändert aber nix dran das es weder für, noch gegen Videospiele bzw. deren Wirkung einschlägige "Beweise" gibt. P.E% tollen Satz kann man eben wunderbar umdrehen.
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Es gibt keien Langzeitstudien, wirklich gar keine, nur Studien, die sich mit dem Charakter"wandel", wenn mans so nennen will, DIREKT nach dem Spielen befassen und die haben eigentlich nix ausgesagt außer: Kommt auf den Menschen an, der vor der Kiste sitzt. Wie überall auch.
Aber hier wurde ja nach ner Lösung gefragt, imo ist die einzige: Wenn da ein Typ vor mir steht und GTA kaufen will und er ersichtlich nicht 16 ist, lass ich mir den Ausweis zeigen, ist er wirklich nicht 16, gibts das Spiel nicht.
Wenn die Eltern dabei sind und es trotzdem kaufen, weis ich sie darauf hin, dass das Spiel nicht für ihr Kind geeignet ist, wollen ses trotzdem haben liegts in ihrer Verantwortung. So handhabe ich es, würde ichs nicht tun, würd ich gefeuert werden und ich finds auch richtig. Im Saturn etc. ist es aber meist lattens, wer mit welchem Spiel zur Kasse wandert und natürlich finden die Kleinen auch Mittel und Wege, um an ihr Spiel zu kommen. Leider. Aber wenn Eltern oder andere ihrer Aufsichtspflicht nicht nachkommen, kann man nichts daran ändern, eine 100% deckende Lösung gibt es einfach nicht, genauso wie ich mit 9 oder so trotzdem in Titanic konnte
Aber hier wurde ja nach ner Lösung gefragt, imo ist die einzige: Wenn da ein Typ vor mir steht und GTA kaufen will und er ersichtlich nicht 16 ist, lass ich mir den Ausweis zeigen, ist er wirklich nicht 16, gibts das Spiel nicht.
Wenn die Eltern dabei sind und es trotzdem kaufen, weis ich sie darauf hin, dass das Spiel nicht für ihr Kind geeignet ist, wollen ses trotzdem haben liegts in ihrer Verantwortung. So handhabe ich es, würde ichs nicht tun, würd ich gefeuert werden und ich finds auch richtig. Im Saturn etc. ist es aber meist lattens, wer mit welchem Spiel zur Kasse wandert und natürlich finden die Kleinen auch Mittel und Wege, um an ihr Spiel zu kommen. Leider. Aber wenn Eltern oder andere ihrer Aufsichtspflicht nicht nachkommen, kann man nichts daran ändern, eine 100% deckende Lösung gibt es einfach nicht, genauso wie ich mit 9 oder so trotzdem in Titanic konnte
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Und du hast keine bleibenden Schäden davongetragen??Odango hat geschrieben:genauso wie ich mit 9 oder so trotzdem in Titanic konnte
Die Chance den Jackpott im Lotto zu gewinnen liegt bei 1:140000000 und Millionen Leute sagen sich "hey, es könnte ja mich treffen".
Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
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Re: Die bösen "Killerspiele"
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Waren keine dabei und außer, dass meine Freundinnen mich dauernd mit Leonardo Di Caprio genervt haben, hab ich keine bleibenden Schäden davongetragen, ne 
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Also ich werde ständig im Saturn (Stuttgart Stadtmitte) nach meinem Ausweis gefragt, wenn ich DvDs oder Spiele ab 18 kaufe. Und wie 16 seh ich jetzt wirklich nicht ausOdango hat geschrieben:Im Saturn etc. ist es aber meist lattens, wer mit welchem Spiel zur Kasse wandert

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Re: Die bösen "Killerspiele"
Mal ein kleines News Update:
#####################################################################################################

Die ganze Geschichte #1Das sei auch gar nicht nötig, sagt Generalstaatsanwalt Michael Atkinson: »Es handelt sich hierbei um einen Angelegenheit, bei der eine kleine Anzahl von engagierten Spielern versucht, der Gesellschaft ihren Willen aufzuzwingen. Und, wie ich glaube, schaden sie damit der Gesellschaft auch. Es ist das öffentliche Interesse gegen ein kleines persönliches Interesse.(…) Ich verstehe zwar, dass 98 oder 99 Prozent aller Spieler den Unterschied zwischen Phantasie und Realität kennen, aber 1 bis 2 Prozent können durch solche Spiele dazu motiviert werden, schreckliche Gewalttaten zu begehen. Man muss keine Spiele spielen, in denen man Menschen aufspießen, enthaupten und verstümmeln kann.«
#####################################################################################################

QuelleAls Reaktion auf den Amoklauf in Winnenden haben Anfang des Jahres verschiedene Supermarktketten “Killerspiele” aus den Regalen genommen oder gleich ganz aus dem Sortiment gestrichen. Neben Filialen von Media Markt und Galeria Kaufhof hat sich auch Marktkauf an der Aktion beteiligt. Nun bei twitter aufgetauchte Fotos zeigen, dass man es nicht bei den Boykott von “Killerspielen” belässt sondern auch offen Stellung bezieht.
Bereits im Oktober sind, wenn auch ohne fotografischen Beleg, erste Berichte über diese Aktion aufgetaucht. Bei den ersten Augenzeugen ist diese Vorgehensweise ersichtlich auf wenig Verständnis gestoßen:
“Damit setzt Marktkauf in der Tat ein Zeichen: Auf der anderen Regalseite gibt es Filme (auch FSK 18) und Erotikfilme. 5 bis 6 Regalreihen weiter gibt es Alkohol mit allen nur erdenklichen Alkoholkonzentrationen im Getränk. An der Kasse gibt es Tabakwaren in allen Farben und Formen. Also warum das Ganze? Nun, solange man mit dem realen Leid von Menschen [...] echtes Geld verdienen kann und mit so einer niederen Hetze sein Image reinwaschen kann [...] ist doch alles super.”
Re: Die bösen "Killerspiele"
Also ich lese auf dem Schild nur "Stop" oder "Stoppt den Stop von Killerspielen". 
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Azazel2k
Re: Die bösen "Killerspiele"
@Ra`s: wenn ich auf den Link klicke komm ich zu nem Gamestarartikel über nen australischen Anwalt.
Was mir übrigens sagt: das Gequassel von "Deutschland Zensurland Nummer 1" ist völliger Quatsch. Im Bereich Videogames ists in Australien schlimmer.
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Ja, das stimmt. Australien greift afaik noch viel härter durch. Drogenkonsum wird bei denen in Spielen meine ich doch auch überhaupt nicht tolleriert (war glaube ich z.b. bei Fallout 3 so) 
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Das einzige halbwegs Wirksame Mittel um den Jugendschutz zumindest von der Verkäuferseite zu unterstützen sehe ich, wenn ich mal ne 18er DVD im Media Markt hole. Da steht dann direkt beim Einscannen auf dem Bildschirm riesengroß "Keine Jugendfreigabe. Altersnachweis". Sowas sollte man auch für 16er und 12er Titel einführen. Somit ist zumindest der arme Kerl an der Kasse, der ja meistens keine Ahnung hat was er da eigentlich kassiert, gewarnt und weiß wann er einen Ausweis sehen sollte.
Im Grunde genommen sind all solche Dinge aber nur unterstützende Maßnahmen. Denn genau wie bei Drogen, Waffen etc gilt: wers haben will findet auch Wege es zu bekommen.
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Der Handel tut schon genug. Jedes Verkaufsverbot und jedes noch so gut geschulte Personal kann ja mit einfachsten Tricks ausgehebelt werden. Am Ende sind es eher die Eltern die ihrem quängelnden Kind am Ende doch das gewünschte GTA IV kaufen, um endlich wieder Ruhe zu haben.
Desinteressierte oder überforderte Eltern lassen ihren Kindern Alles durchgehen und beschweren sich dann bei Politikern. Was sollen die denn dann Antworten ? "Selber schuld" ? "Vieleicht opfert ihr mal Zeit und Lebensstil und erzieht Eure scheiß Gören endlich mal" ? Natürlich werden die, es sind ja immer hin nur Politiker, lieber mit irgendwelchen Gesetzen beantworten um die Eltern zu beruhigen.
Ein anderes Extrem sind dann wiederum die überbeschützenden Eltern, die ihrem Kind Nichts und Garnichts zumuten wollen. So der Schlag "nur Holzspielzeug, kein Plastik !" und "nur 30 Minuten Wii-Tennis am Tag !". Am Ende wird das Kind eher zum naiven Sonderling à la Butters - und diese Kindern dürften sich später u.U. nochmehr als alle Anderen an brutalen Spiele interessieren.
Das Umfeld für das Kind ist ja auch wichtig. Wächst es in so einer heilen Bionade-Bessermenschen-Welt auf, dann stehen die Chancen gut, dass Deine Erziehungsbemühungen nicht später durch Umfeld und den Freundeskreis des Kindes Sabotiert werden. Teilt es jedoch später den Klassenraum mit Assis und wird vieleicht sogar WEGEN der besseren Erziehung als Außenseiter gemobbt, oder es findet eine Anpassung hin zu den Assis statt, dann sind alle negativen Entwicklungen - egal ob nun Alk, Gewaltvidoes, Killerspiele, Drogen, bishin zum Amoklauf, möglich.
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oder 16 Stunden Gears of War am Tag sind mehr das Ende einer Entwicklung die schon viel früher begann... Leute die auf Alkohol oder "Killerspiele" zeigen stehen einfach zu "nahe" dran und sehen nicht das komplette Problem.
Desinteressierte oder überforderte Eltern lassen ihren Kindern Alles durchgehen und beschweren sich dann bei Politikern. Was sollen die denn dann Antworten ? "Selber schuld" ? "Vieleicht opfert ihr mal Zeit und Lebensstil und erzieht Eure scheiß Gören endlich mal" ? Natürlich werden die, es sind ja immer hin nur Politiker, lieber mit irgendwelchen Gesetzen beantworten um die Eltern zu beruhigen.
Ein anderes Extrem sind dann wiederum die überbeschützenden Eltern, die ihrem Kind Nichts und Garnichts zumuten wollen. So der Schlag "nur Holzspielzeug, kein Plastik !" und "nur 30 Minuten Wii-Tennis am Tag !". Am Ende wird das Kind eher zum naiven Sonderling à la Butters - und diese Kindern dürften sich später u.U. nochmehr als alle Anderen an brutalen Spiele interessieren.
Das Umfeld für das Kind ist ja auch wichtig. Wächst es in so einer heilen Bionade-Bessermenschen-Welt auf, dann stehen die Chancen gut, dass Deine Erziehungsbemühungen nicht später durch Umfeld und den Freundeskreis des Kindes Sabotiert werden. Teilt es jedoch später den Klassenraum mit Assis und wird vieleicht sogar WEGEN der besseren Erziehung als Außenseiter gemobbt, oder es findet eine Anpassung hin zu den Assis statt, dann sind alle negativen Entwicklungen - egal ob nun Alk, Gewaltvidoes, Killerspiele, Drogen, bishin zum Amoklauf, möglich.
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Das sei auch gar nicht nötig, sagt Generalstaatsanwalt Michael Atkinson: »Es handelt sich hierbei um einen Angelegenheit, bei der eine kleine Anzahl von engagierten Spielern versucht, der Gesellschaft ihren Willen aufzuzwingen. Und, wie ich glaube, schaden sie damit der Gesellschaft auch. Es ist das öffentliche Interesse gegen ein kleines persönliches Interesse.(…) Ich verstehe zwar, dass 98 oder 99 Prozent aller Spieler den Unterschied zwischen Phantasie und Realität kennen, aber 1 bis 2 Prozent können durch solche Spiele dazu motiviert werden, schreckliche Gewalttaten zu begehen. Man muss keine Spiele spielen, in denen man Menschen aufspießen, enthaupten und verstümmeln kann.«
(Eins muss man dem Typ lassen, so viel zusammenhanglosen und rechtlich fraglichen Quatsch innerhalb eines so kurzen Textabschnittes von sich zu geben, ist schon eine gewisse Kunst)
A) Zwinge ich niemanden meinem Willen auf, ich fordere als Gamer lediglich, dass man nicht das selbe mit mir macht (Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und so, aber mit dem Grundgesetz nimmt mans bei uns ja sowieso nicht so genau).
B) Steht hier nicht das Interesse der Öffentlichkeit gegen das eines persönlichen Interesse, sondern ein kleiner Haufen Fanatiker (die dummerweise in irgendwelchen wichtigen Ämtern sitzen oder unser Land regieren, und sich somit scheinbar für die Öffentlichkeit halten) gegen eine Hobbygemeinschaft, die weltweit einige Millionen Menschen umfasst.
C)Ist es scheißegal, was dieser Hanswurst "glaubt", solange es genau gar keine Nachweise für eine längerfristige Auswirkung von Videospielen und virtueller Gewalt auf die menschliche Psyche gibt. Ich möchte ich in diesem Fall mal wieder auf ein berühmtes Zitat von Dieter Nuhr hinweisen.
D) Kann ich mit der selben Logik, mit der Typ argumentiert, zB das Verbot von Religion fordern: "Mag ja sein das 99% aller Christen/Muslime/Juden/sonstwas friedliche Menschen sind, wenn aber nur 1% davon durch ihre Religion zu grausamen Gewalttaten motiviert werden (und da gibt es genug Beispiele, Al Quaida & Co lassen grüßen), dann ist Religion für die Gesellschaft unzumutbar". Blöd bloß, das Religion ja grundsätzlich die Unschuld für sich gebucht hat. Videospiele eben nicht.

-
Azazel2k
Re: Die bösen "Killerspiele"
3e1c:
Du beziehst dich auf die Aussage eines Staatsanwalts in AUSTRALIEN und schreibst Dinge wie: echt auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und so, aber mit dem Grundgesetz nimmt mans bei uns ja sowieso nicht so genau (mal davon abgesehen das die "freie Entfaltung" immer dort an Grenzen stößt, wo sie die "freie Entfaltung" anderer berührt), die dummerweise in irgendwelchen wichtigen Ämtern sitzen oder unser Land regieren, und sich somit scheinbar für die Öffentlichkeit halten, nochmal: der Typ ist Australier...und lebt in Australien und das Statemente bezog sich auf Australien.
Witzig dass du anschließend diesen Satz:
Kann ich mit der selben Logik, mit der Typ argumentiert, zB das Verbot von Religion fordern
, nicht auf "uns" beziehst. Würde hier nämlich nicht so einfach gehen da die Religionsfreiheit im Gesetz verankert ist.
Du beziehst dich auf die Aussage eines Staatsanwalts in AUSTRALIEN und schreibst Dinge wie: echt auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und so, aber mit dem Grundgesetz nimmt mans bei uns ja sowieso nicht so genau (mal davon abgesehen das die "freie Entfaltung" immer dort an Grenzen stößt, wo sie die "freie Entfaltung" anderer berührt), die dummerweise in irgendwelchen wichtigen Ämtern sitzen oder unser Land regieren, und sich somit scheinbar für die Öffentlichkeit halten, nochmal: der Typ ist Australier...und lebt in Australien und das Statemente bezog sich auf Australien.
Witzig dass du anschließend diesen Satz:
Kann ich mit der selben Logik, mit der Typ argumentiert, zB das Verbot von Religion fordern
, nicht auf "uns" beziehst. Würde hier nämlich nicht so einfach gehen da die Religionsfreiheit im Gesetz verankert ist.
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Der Vergleich hinkt, da Religion weitaus schädlicher ist als Videospiele. 

Shit happens.
-
Azazel2k
Re: Die bösen "Killerspiele"
Kann man nicht so einfach sagen, Religion gibts schon wesentlich länger wohingegen Videogames erst seit etwas über 30 Jahren ihre "Wirkung" verbreiten.
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Ich kriege eher von solchen Beiträgen Aggressionen als von Videospielen 
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Die Zielsetzung dieses Aktionsbündnisses ist ohnehin fragwürdig. Bei allem Verständnis, aber diese regelmäßige Hetze auf Videospiele ist meiner Meinung nach lächerlich. Das Geld und vor allem die investierte Zeit könnte man x-mal besser nutzen ...
PS: World of Warcraft ein Killerspiel, genannt in einem Atemzug mit CS und CoD? Ich könnte lachen, wenn es nicht so traurig wäre.
PS: World of Warcraft ein Killerspiel, genannt in einem Atemzug mit CS und CoD? Ich könnte lachen, wenn es nicht so traurig wäre.
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Verzeihung, das habe ich übersehen. Trotzdem sind meine Argumente valid. Ich bin auch ein Verfechter des Grundgebot der gegenseitigen Freiheit (Freiheit bis die eines anderen anfängt). Und nach diesem handelnd schränke ich auch keines Freiheit ein, wenn ich Videospiele spiele (wie denn bitte auch? o_O). Verbietet man aber mir, Videospiele zu spielen, schränkt man grundlos meine Freiheit ein. Und wenns in Australien noch schlimmer läuft als hier, dann ist das nur ein weiterer Ansporn, es hier nicht auch so weit kommen zu lassen.Azazel2k hat geschrieben:3e1c:
Du beziehst dich auf die Aussage eines Staatsanwalts in AUSTRALIEN und schreibst Dinge wie: echt auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und so, aber mit dem Grundgesetz nimmt mans bei uns ja sowieso nicht so genau (mal davon abgesehen das die "freie Entfaltung" immer dort an Grenzen stößt, wo sie die "freie Entfaltung" anderer berührt), die dummerweise in irgendwelchen wichtigen Ämtern sitzen oder unser Land regieren, und sich somit scheinbar für die Öffentlichkeit halten, nochmal: der Typ ist Australier...und lebt in Australien und das Statemente bezog sich auf Australien.
Hm, komisch, Zensurverbot steht auch im GG, aber wirklich halten tut sich unsere Regierung da auch nicht. Nur mal so zum NachdenkenWitzig dass du anschließend diesen Satz:
Kann ich mit der selben Logik, mit der Typ argumentiert, zB das Verbot von Religion fordern
, nicht auf "uns" beziehst. Würde hier nämlich nicht so einfach gehen da die Religionsfreiheit im Gesetz verankert ist.
Hm, ja. Selbiges wie zum Thema Alkohol. Nur weils etwas länger gibt, heißt das nicht unbedingt dass es gut ist. Und das Religion schon wesentlich mehr angerichtet hat, als Videospiel überhaupt möglicherweise jemals anrichten könnten, darüber müssen wir uns wohl nicht streiten. Again, ich bin auch für (positive) Religionsfreiheit, weil ich für maximale gegenseitige Freiheit bin. Aber die geht auch nur so weit, bis meine (negative) Religonsfreiheit als Antitheist anfängt. Genauso würde ich niemanden zwingen, Videospiele zu spielen oder sich damit auseinanderzusetzen. Genauso erwarte ich aber auch, dass man mich in Ruhe meine Games zocken lässt, ohne mich als "potentiellen Gefährder", ums mal mit Schäuble-Neusprech zu formulieren, abzustempeln oder mir sagen zu wollen, was ich als erwachsener Mensch spielen darf und was nicht.Kann man nicht so einfach sagen, Religion gibts schon wesentlich länger wohingegen Videogames erst seit etwas über 30 Jahren ihre "Wirkung" verbreiten.
Ich glaube, die haben nicht mal wirklich ne Ahnung, was WoW ist, worum es da geht und was man da überhaupt macht. Aber irgendso eine tolle Gruppe von amerikanischen Kreationisten hat WoW sowieso als Machwerk des Teufels enttarnt, dass Kinder und Jugendliche unterbewusst zu Satanismus und Selbstmord animieren soll. Von dem her sind unsere Damen und Herren vom Aktionsbündniss eigentlich noch relativ harmlosCyber Zéro hat geschrieben:PS: World of Warcraft ein Killerspiel, genannt in einem Atemzug mit CS und CoD? Ich könnte lachen, wenn es nicht so traurig wäre.

Re: Die bösen "Killerspiele"
Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube in WoW wird immerhin Blut dargestellt (hab ich nicht mehr so genau in Erinnerung), in der dt Version von CS nicht.Cyber Zéro hat geschrieben: PS: World of Warcraft ein Killerspiel, genannt in einem Atemzug mit CS und CoD? Ich könnte lachen, wenn es nicht so traurig wäre.
In WoW geht es in erster Linie ums Ausschalten des Gegners. Allerdings können diese auch NPC sein (sogar meistens...3r1c hat geschrieben: Ich glaube, die haben nicht mal wirklich ne Ahnung, was WoW ist, worum es da geht und was man da überhaupt macht.
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Ja, teilweise. Manche Fertigkeiten von Nahkampfklassen lassen ein bisschen Blut spritzen. Aber das fällt kaum auf, und passt sich ins Gesamtbild ein. Es spritzt nunmal Blut, wenn man mit zwei dicken Schwerten oder Äxten auf einem Gegner herumklopptP.E% hat geschrieben:Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube in WoW wird immerhin Blut dargestellt (hab ich nicht mehr so genau in Erinnerung), in der dt Version von CS nicht.Cyber Zéro hat geschrieben: PS: World of Warcraft ein Killerspiel, genannt in einem Atemzug mit CS und CoD? Ich könnte lachen, wenn es nicht so traurig wäre.
Ok, wenn wir so argumentieren, ist Super Mario auch ein KillerspielIn WoW geht es in erster Linie ums Ausschalten des Gegners. Allerdings können diese auch NPC sein (sogar meistens...3r1c hat geschrieben: Ich glaube, die haben nicht mal wirklich ne Ahnung, was WoW ist, worum es da geht und was man da überhaupt macht.![]()
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Ich hätte lieber nicht "ausschalten" schreiben sollen. Ob Mario die Gegner umbringt, ist unklar (außerdem sind´s eh keine Menschen).3r1c hat geschrieben:
Ok, wenn wir so argumentieren, ist Super Mario auch ein Killerspiel.
Und was macht man denn Schlimmes in CS? Dort ist der sportliche Charakter noch viel stärker.3r1c hat geschrieben: WoW besteht für mich hauptsächlich aus einerseits der Geschichte sowie andererseits dem Teamspiel und dem Verständnis der eigenen Klasse, um somit schwierige Aufgaben (gut, ja, Aufgaben in Form großer, böser Bosse) zu bewältigen.
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