Die bösen "Killerspiele"
- the new nightmare
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Eben
. Und es heißt doch auch JUGENDschutzgesetzt, oder?? Warum muß man dann also Titel die nur für Erwachsene freigegeben sind zensieren oder gar verbieten?? Nur weil sie möglicherweise von Jüngeren gekauft werden?? Sorry, aber dann müßte man konsequenterweise wirklich alles rigoros verbieten was irgendwie gefährlich sein könnte, denn Jugendliche kommen auch an Schnaps, Zigaretten oder Waffen heran und fahren auch schon mal Autos ohne Führereschein. Und Filme ab 12 Jahren dürfen dann nicht mehr freigegeben werden weil die sich möglicherweise 10jährige anschauen könnten usw... 
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Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Um Himmels Willen!!!the new nightmare hat geschrieben: Und Filme ab 12 Jahren dürfen dann nicht mehr freigegeben werden weil die sich möglicherweise 10jährige anschauen könnten usw...
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Azazel2k
Re: Die bösen "Killerspiele"
Sex mit Minderjährigen ist ebenfalls verboten. Strafbar macht sich aber nur der Strafmündige. Poppt ein 12 Jähriger ne 12 Jährige passiert nix.
Soviel nur mal zum "heißt doch Jugendschutzgesetzt", oder sollte man auch das betreffende Gesetz abschaffen ?
Ich habe hier nun auf Zig Seiten keine wirklich praktikablen Lösungsvorschläge gelesen. Wie kommts eigentlich das jeder meint darüber motzen zu müssen, aber keiner sagen kann wie man es besser machen soll ?
Soviel nur mal zum "heißt doch Jugendschutzgesetzt", oder sollte man auch das betreffende Gesetz abschaffen ?
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- Spike
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Jeder weiß wie es besser geht (Medienkompetenz der Eltern, Erziehung), nur setzt dies niemand um. Mit Verboten bewirkt man gar nichts.
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Azazel2k
Re: Die bösen "Killerspiele"
Hm, wo sind die konkreten Vorschläge ? Das einzige was man immer liest ist eben jener Satz "mit Verboten erreicht man nichts", "man muß die Eltern mehr in die Verantwortung nehmen" (auch meine Meinung, aber wie willst du das umsetzen ?) etc. pp. .
Habe es oft geschrieben: bin gegen Verbote, aber ich verstehe wie man auf die Idee kommt Dinge verbieten zu müssen.
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Auf die Idee kommt man, weil das die einfachste Lösung ist und man sich nicht weiter mit dem Thema beschäftigen muss. Man verbietet es, schon hat man die Bevölkerung "beruhigt". Ist doch verboten, also ist alles gut.
Ein Konzept ausarbeiten, wie es wirklich besser geht. Müssen wir das? Ich muss auch nicht durch die Sahara laufen um zu sagen, dass man sie mit dem richtigen Equipment durchqueren kann
Aber mal im Ernst: Wie wäre es im ersten Schritt mit Aufklärung durch Medien und Politik statt Verunglimpfung? Wenn selbst die Politiker keine Ahnung haben, von was sie da reden. Wie kann man das dann von den Eltern erwarten, welche diese Phrasen auch noch in den Medien aufschnappen?
Ein Konzept ausarbeiten, wie es wirklich besser geht. Müssen wir das? Ich muss auch nicht durch die Sahara laufen um zu sagen, dass man sie mit dem richtigen Equipment durchqueren kann
Aber mal im Ernst: Wie wäre es im ersten Schritt mit Aufklärung durch Medien und Politik statt Verunglimpfung? Wenn selbst die Politiker keine Ahnung haben, von was sie da reden. Wie kann man das dann von den Eltern erwarten, welche diese Phrasen auch noch in den Medien aufschnappen?
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Azazel2k
Re: Die bösen "Killerspiele"
Du bist also der Meinung das "Aufklärung" die Situation verbessern würde ? Ich glaube das nicht. Mal ganz doof gesagt: wenn da ein fetter USK 18 Placken auf Spielen und Filmen klebt, dann muß ein Elternteil nichtmal nachdenken. Es ist doch, rein vom Prinzip, schon verdammt einfach gemacht indem diese Empfehlungen draufstehen.
Meine Eltern, speziell meine Mutter, hat sich nie Horrorfilme angesehen. Dennoch hat sich mich als Kind keine Filme gucken lassen die ne hohe FSK Freigabe hatten bzw. Filme welche eine höhere Einstufung hatten als ich alt war.
Klar ist das Verbot ne einfach Sache. Denke aber das sie insoweit etwas bringt, als das ohne diese Verbote noch weit mehr Kids Spiele spielen würden, die nicht für sie gedacht sind.
P.S.: Der Saharasatz passt hier nicht.
Meine Eltern, speziell meine Mutter, hat sich nie Horrorfilme angesehen. Dennoch hat sich mich als Kind keine Filme gucken lassen die ne hohe FSK Freigabe hatten bzw. Filme welche eine höhere Einstufung hatten als ich alt war.
Klar ist das Verbot ne einfach Sache. Denke aber das sie insoweit etwas bringt, als das ohne diese Verbote noch weit mehr Kids Spiele spielen würden, die nicht für sie gedacht sind.
P.S.: Der Saharasatz passt hier nicht.
- Spike
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Ich meine eher, dass sich die Eltern auch dafür interessieren, was ihre Kids zocken. Sich damit auseinandersetzen. Klar bringt der Sticker nichts, wenn man den nicht beachtet. Wenn Eltern sich nicht dafür interessieren, was ihr Kind konsumiert, bringen Empfehlungen und Verbote rein gar nichts. Deshalb muss man auch an dieser Stelle ansetzen.
Sicher, eine richtige "Maßnahme" bin ich dir hier auch schuldig. Zwingen kann man jemanden sicherlich nicht. Der Staat kann da nur begrenzt "eingreifen" durch das Jugendamt oder die Schule. Deshalb in erster Linie erstmal aufklären, informieren. In einigen Schulen gibt es z. B. nette Kampagnen, wo Eltern zu LANs eingeladen werden und selber spielen bzw gucken können, was sie daheim versäumen.
Sicher, eine richtige "Maßnahme" bin ich dir hier auch schuldig. Zwingen kann man jemanden sicherlich nicht. Der Staat kann da nur begrenzt "eingreifen" durch das Jugendamt oder die Schule. Deshalb in erster Linie erstmal aufklären, informieren. In einigen Schulen gibt es z. B. nette Kampagnen, wo Eltern zu LANs eingeladen werden und selber spielen bzw gucken können, was sie daheim versäumen.
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Azazel2k
Re: Die bösen "Killerspiele"
Zunächst: passt doch, der Sahara Satz (was 10 Minuten einsame Autofahrt bewirken können...ts).
Sind alles Maßnahmen, bisher eher "Unbeteiligte" an "unser" Hobby heranzuführen und bewirkt sicherlich (wenn auch in kleinem Rahmen) das sich einige Menschen, welche unaufgeklärt leicht zu beeinflussen waren, intensiver damit beschäftigen und eventuell auch mehr Verständnis für unser Hobby entwickeln.
Ich glaube aber irgendwie das die Menschen, welche solche Einladungen annehmen, auch diejenigen sind, welche schon jetzt auf USK/FSK Sticker achten. Sprich: auch so wird sich wohl nicht viel ändern.
Sind alles Maßnahmen, bisher eher "Unbeteiligte" an "unser" Hobby heranzuführen und bewirkt sicherlich (wenn auch in kleinem Rahmen) das sich einige Menschen, welche unaufgeklärt leicht zu beeinflussen waren, intensiver damit beschäftigen und eventuell auch mehr Verständnis für unser Hobby entwickeln.
Ich glaube aber irgendwie das die Menschen, welche solche Einladungen annehmen, auch diejenigen sind, welche schon jetzt auf USK/FSK Sticker achten. Sprich: auch so wird sich wohl nicht viel ändern.
Re: Die bösen "Killerspiele"
Sind auch die Kindern von Bauern gefährdet, die ihren Eltern beim Schlachten zugesehen haben? Oder nur diejenigen, die das Schlachten ganz toll fanden? Wäre es nicht besser, diese Kinder würden ihre kranken Gedanken an virtuellen Wesen auslassen? Fragen über Fragen.
Gäbe es wirklich einen Zusammenhang zw. virtueller und realer Gewalt, hätte ich kein Problem damit, einem Verbot von gewaltvollen Medien zuzustimmen. Im Gegensatz zum gelegentlichen Weintrinker zum Beispiel, der genau weiß, dass Alkohol jährlich viele Leben auf dem Gewissen hat.
Gäbe es wirklich einen Zusammenhang zw. virtueller und realer Gewalt, hätte ich kein Problem damit, einem Verbot von gewaltvollen Medien zuzustimmen. Im Gegensatz zum gelegentlichen Weintrinker zum Beispiel, der genau weiß, dass Alkohol jährlich viele Leben auf dem Gewissen hat.
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- Spike
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Re: Die bösen "Killerspiele"
So wie jeder Autofahrer weiß, dass durch den Straßenverkehr jährlich viele Leben ausgelöscht werden und der trotzdem ins Auto steigt? Unsinnige Vergleiche bringen uns in der Sache nicht weiter. Wenn es um Medien geht, gehts um Medien.P.E% hat geschrieben:Im Gegensatz zum gelegentlichen Weintrinker zum Beispiel, der genau weiß, dass Alkohol jährlich viele Leben auf dem Gewissen hat.
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Das ist kein unsinniger Vergleich. Das Auto ist unverzichtbar, Alkohol nicht.Spike hat geschrieben:So wie jeder Autofahrer weiß, dass durch den Straßenverkehr jährlich viele Leben ausgelöscht werden und der trotzdem ins Auto steigt? Unsinnige Vergleiche bringen uns in der Sache nicht weiter. Wenn es um Medien geht, gehts um Medien.P.E% hat geschrieben:Im Gegensatz zum gelegentlichen Weintrinker zum Beispiel, der genau weiß, dass Alkohol jährlich viele Leben auf dem Gewissen hat.
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Ach, auf's Auto könnte man auch verzichten. Wäre aber ein harter Rückschritt für die Entwicklung
Finde Spike hat hier recht. Wir diskutieren hier über Medien und sollten dann auch einigermaßen bei diesen bleiben. Ist jetzt nicht so als würde dein Vergleich gelogen sein, ist aber hier unpassend.
Finde Spike hat hier recht. Wir diskutieren hier über Medien und sollten dann auch einigermaßen bei diesen bleiben. Ist jetzt nicht so als würde dein Vergleich gelogen sein, ist aber hier unpassend.
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Wenn schon Vergleiche mit Autos, dann bitte "Rennsport" und nicht "Straßenverkehr". Sonst könnten wir die selbe Analogie auf so ziemlich jeden Aspekt unseres täglichen Lebens ausweiten. Wie P.E% sagt, es geht hier um Unterhaltungsobjekte, nicht um alltägliche Dinge (die durchaus auch Gefahrenquellen darstellen können).
Und es ist de facto so, dass Alkohol und auch Tabakwaren, die nunmal gesellschaftlich akzeptiert sind, obwohl sie im Gegensatz zu Videospielen nachweislich mit hohem Risiko Sucht und andere bleibende Schäden verursachen können, in der Politik und den Medien totgeschwiegen werden, obwohl die Anzahl an Todesfällen unvergleichlich viel höher ist (und auch die Anzahl der Unbeteiligten, bevor mir jetzt hier einer mit "die machen aber bloß sich selber kaputt" kommt. Alkohol am Steuer ist nicht minder gefährlich für Außenstehende wie Passivrauchen). Kommt dann aber ein einziger Jugendlicher (wohlgemerkt Jugendlicher, wenn Erwachsene "Amok laufen" dann nennt man sowas "Schießerei mit Todesfolge") aus wer weiß welchen Gründen auch immer auf die Idee, er müsse jetzt mit Knarren bewaffnet an seiner Schule ein paar Leute und dann sich selbst abknallen, und man findet auf seinem PC Counterstrike (oder Moorhuhn, egal), dann sind gleich wieder die Videospiele schuld, obwohl es bis heute keine bewiesenen kausalen Zusammenhänge zwischen virtueller und reeller Gewalt gibt. Dann wird lauthals nach unsinnigen Verboten geschrien, hunderttausende völlig unschuldige Videospieler als potentielle Gewalttäter stigmatisiert und mit Lügenmärchen und erfundenen Fakten um sich geworfen, dass selbst Käptn Blaubär vor Neid erblasst wäre.
Insofern ist die Analogie mit Alkohol sehr wohl angebracht. Es ist einfach unverhältnismäßig, wenn sich Politik und Medien über die möglichen Folgen von gewaltdarstellenden Videospielen den Mund fusselig zu reden, während man über ähnliche Problematiken und deren offensichtliche und auch noch wissenschaftlich belegte Folgen kein Wort zu verlieren gedenkt.
Und es ist de facto so, dass Alkohol und auch Tabakwaren, die nunmal gesellschaftlich akzeptiert sind, obwohl sie im Gegensatz zu Videospielen nachweislich mit hohem Risiko Sucht und andere bleibende Schäden verursachen können, in der Politik und den Medien totgeschwiegen werden, obwohl die Anzahl an Todesfällen unvergleichlich viel höher ist (und auch die Anzahl der Unbeteiligten, bevor mir jetzt hier einer mit "die machen aber bloß sich selber kaputt" kommt. Alkohol am Steuer ist nicht minder gefährlich für Außenstehende wie Passivrauchen). Kommt dann aber ein einziger Jugendlicher (wohlgemerkt Jugendlicher, wenn Erwachsene "Amok laufen" dann nennt man sowas "Schießerei mit Todesfolge") aus wer weiß welchen Gründen auch immer auf die Idee, er müsse jetzt mit Knarren bewaffnet an seiner Schule ein paar Leute und dann sich selbst abknallen, und man findet auf seinem PC Counterstrike (oder Moorhuhn, egal), dann sind gleich wieder die Videospiele schuld, obwohl es bis heute keine bewiesenen kausalen Zusammenhänge zwischen virtueller und reeller Gewalt gibt. Dann wird lauthals nach unsinnigen Verboten geschrien, hunderttausende völlig unschuldige Videospieler als potentielle Gewalttäter stigmatisiert und mit Lügenmärchen und erfundenen Fakten um sich geworfen, dass selbst Käptn Blaubär vor Neid erblasst wäre.
Insofern ist die Analogie mit Alkohol sehr wohl angebracht. Es ist einfach unverhältnismäßig, wenn sich Politik und Medien über die möglichen Folgen von gewaltdarstellenden Videospielen den Mund fusselig zu reden, während man über ähnliche Problematiken und deren offensichtliche und auch noch wissenschaftlich belegte Folgen kein Wort zu verlieren gedenkt.

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Re: Die bösen "Killerspiele"
Dennoch ist Alkohol ein absolut lächerlicher Vergleich. Drogen sind seit Jahrtausenden in der Gesellschaft etabliert wohingegen Videospiele ein neues Medium darstellen (und im Gegensatz zu 3r1c würde ich auch nicht sagen, dass man sie völlig von einer Suchterzeugung freisprechen kann), welchem standardmäßig anfangs mit mehr Skepsis gegenübergestanden wird. Außerdem sollte hier mal nicht so getan werden als würde der Staat larifari mit Alkohol umgehen und mit Genuss zugucken wir mit einer intrav. angeschlossen Dosis rückwärts Autobahn fahren. Wir haben klare Gesetze die den Konsum regulieren und Fehltritte bestrafen sollen.
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Sehe ich nicht ein.GevatterTod hat geschrieben:Dennoch ist Alkohol ein absolut lächerlicher Vergleich.
Alkohol: Ein großer Teil der Bevölkerung würde ein Genussmittel aufgeben um relativ viele Menschenleben zu schonen.
Videospiele und Filme, in denen Gewalt vorkommt (unter der Annahme, sie seien tatsächlich für Amokläufe verantwortlich!): Ein kleiner Teil der Bevölkerung würde ein Unterhaltungsmedium aufgeben um relativ wenige Menschenleben zu schonen.
Wie lange etwas etabliert ist macht eine Sache auch nicht besser, zB "Ehrenmorde". Zumal fiktionale Gewalt mind. so alt ist wie Drogen.GevatterTod hat geschrieben: Drogen sind seit Jahrtausenden in der Gesellschaft etabliert wohingegen Videospiele ein neues Medium darstellen
Wie war das? Mit 2 Maß noch Auto fahren? Ich finde schon, dass er zu nachsichtig mit dem Thema ist. In der Öffentlichkeit darf i.d.R. getrunken werden. Erst seit einigen Jahren darf man im Fußballstadion nicht mehr trinken usw.GevatterTod hat geschrieben:Außerdem sollte hier mal nicht so getan werden als würde der Staat larifari mit Alkohol umgehen
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Wo hast du das denn her? Glaube nicht, dass ein großer Teil der Bevölkerung (der auch regelmäßig konsumiert - sonst macht das ganze ja noch weniger Sinn) bereit wäre auf Alkohol zu verzichten.P.E% hat geschrieben: Alkohol: Ein großer Teil der Bevölkerung würde ein Genussmittel aufgeben um relativ viele Menschenleben zu schonen.
Da legst du mir aber grade etwas in den Mund, dass ich so nicht gesagt habe. Ich habe nirgends geschrieben, dass etwas dadurch besser ist, dass es länger etabliert ist.P.E% hat geschrieben:Wie lange etwas etabliert ist macht eine Sache auch nicht besser, zB "Ehrenmorde". Zumal fiktionale Gewalt mind. so alt ist wie Drogen.GevatterTod hat geschrieben: Drogen sind seit Jahrtausenden in der Gesellschaft etabliert wohingegen Videospiele ein neues Medium darstellen
Und der letzte Satz ist ja noch tausendmal lächerlicher als der Vergleich mit Alkohol. Wenn du einfache fiktionale Gewalt/Gedanken/primitive Bildchen mit modernen Videospielen vergleichst ----->
Ja, - hräter durchgreifen könnte er ruhig. Glaube aber auch nicht, dass das jemanden in der Bevölkerung stören würde. Die Mehrheit freut sich doch über härtere Strafen bei Alkohol am SteuerP.E% hat geschrieben: Wie war das? Mit 2 Maß noch Auto fahren? Ich finde schon, dass er zu nachsichtig mit dem Thema ist. In der Öffentlichkeit darf i.d.R. getrunken werden. Erst seit einigen Jahren darf man im Fußballstadion nicht mehr trinken usw.
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Das ist ja das Problem, kaum einer wäre dazu bereit. Ich habe den Konjunktiv anders gemeint als du ihn verstanden hast.GevatterTod hat geschrieben: Wo hast du das denn her? Glaube nicht, dass ein großer Teil der Bevölkerung (der auch regelmäßig konsumiert - sonst macht das ganze ja noch weniger Sinn) bereit wäre auf Alkohol zu verzichten.
Erzählungen können viel brutaler sein als No More Heroes, GTA oder sonstwas. Kennst du den Frontal21-Beitrag, in dem eine angebliche Szene nur beschrieben wurde, statt sie zu zeigen? (Dort wurde übertrieben, aber trotzdem).GevatterTod hat geschrieben: Und der letzte Satz ist ja noch tausendmal lächerlicher als der Vergleich mit Alkohol. Wenn du einfache fiktionale Gewalt/Gedanken/primitive Bildchen mit modernen Videospielen vergleichst ----->![]()
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Ich habe nie behauptet, dass Videospiele überhaupt nicht süchtig machen können. Ich habe nur gesagt, dass bei Videospielen so gut wie keine wissenschaftlichen Grundlagen vorzufinden ist, wohingegen die Suchtgefahr bei Alkohol und Nikotin wissenschaftlich klar belegt ist. Und trotzdem ist Videospielsucht (die es durchaus gibt, genauso wie es Leute gibt, die süchtig nach anderen Formen der Unterhaltung sind) angeblich viel gefährlicher als Alkoholismus oder Nikotinabhängigkeit, was de facto Schwachsinn ist bzw letzteres wird totgeschwiegen während gegen ersteres gehetzt wird, als hinge das Wohl der Menschheit daran.GevatterTod hat geschrieben:Dennoch ist Alkohol ein absolut lächerlicher Vergleich. Drogen sind seit Jahrtausenden in der Gesellschaft etabliert wohingegen Videospiele ein neues Medium darstellen (und im Gegensatz zu 3r1c würde ich auch nicht sagen, dass man sie völlig von einer Suchterzeugung freisprechen kann), welchem standardmäßig anfangs mit mehr Skepsis gegenübergestanden wird. Außerdem sollte hier mal nicht so getan werden als würde der Staat larifari mit Alkohol umgehen und mit Genuss zugucken wir mit einer intrav. angeschlossen Dosis rückwärts Autobahn fahren. Wir haben klare Gesetze die den Konsum regulieren und Fehltritte bestrafen sollen.
Und wenn du behauptest, dass etwas nicht gut ist, nur weil es schon lange etabliert ist, warum argumentierst du dann damit? Das war ein klares Eigentor.
Und im übrigen ist es völlig in Ordnung, wenn man etwas neuem kritisch gegenübersteht. Nur das Wort "kritisch" beinhaltet logische und rationale Auseinandersetzung mit diesem neuen Etwas, und nicht sinn- und verstandloses Gehetze, gespickt mit Polemik und Ationismus ohne Ende. Ich habe absolut nichts dagegen, wenn Leute sich kritsch gegen mein Hobby äußern. Nur kriege ich die Krätze, wenn Leute, die partout keine Ahnung haben und auch nicht haben wollen mein Hobby als Sündenbock für alle ihre politschen und gesellschaftlichen Fehlschläge verwenden.

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Re: Die bösen "Killerspiele"
Wenn du dich dabei auf meine Aussage beziehst weiß ich ehrlich gesagt nicht was "Sex mit Minderjährigen" mit der Zensur und dem Verbot von Videospielen, welche sowieso erst ab 18 freigegeben sind, zu tun haben sollAzazel2k hat geschrieben:Sex mit Minderjährigen ist ebenfalls verboten. Strafbar macht sich aber nur der Strafmündige. Poppt ein 12 Jähriger ne 12 Jährige passiert nix.
Soviel nur mal zum "heißt doch Jugendschutzgesetzt", oder sollte man auch das betreffende Gesetz abschaffen ?
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Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Daher meine Behauptung. Aber ok, du hast es ja jetzt geklärt.3r1c hat geschrieben: Und es ist de facto so, dass Alkohol und auch Tabakwaren, die nunmal gesellschaftlich akzeptiert sind, obwohl sie im Gegensatz zu Videospielen nachweislich mit hohem Risiko Sucht
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Azazel2k
Re: Die bösen "Killerspiele"
Gäbe es wirklich einen Zusammenhang zw. virtueller und realer Gewalt, hätte ich kein Problem damit, einem Verbot von gewaltvollen Medien zuzustimmen
An diesem Satz zeigt sich wieder wunderbar wie sich alles im Kreis dreht. Es gibt keinen stichhaltigen Beweis für einen Zusammenhang, es gibt aber auch keinen stichhaltigen Beweis der gegen einen Zusammenhang in den bisherigen Fällen spricht. Sollte man nicht vergessen.
An diesem Satz zeigt sich wieder wunderbar wie sich alles im Kreis dreht. Es gibt keinen stichhaltigen Beweis für einen Zusammenhang, es gibt aber auch keinen stichhaltigen Beweis der gegen einen Zusammenhang in den bisherigen Fällen spricht. Sollte man nicht vergessen.
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Re: Die bösen "Killerspiele"
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Azazel2k
Re: Die bösen "Killerspiele"
Kannst du sagen wenns um eine Verurteilung geht, nicht wenns schlicht um, im weiteren Sinne, eine Meinung geht.
P.E% Satz unterstellt aber das es nicht angezweifelt wird, sondern das es quasi bewiesen ist.
P.E% Satz unterstellt aber das es nicht angezweifelt wird, sondern das es quasi bewiesen ist.
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Nunja, das mediale Einschlagen auf "Killerspiele" kommt ja in regelmäßigen Abständen einer Verurteilung ziemlich nahe.
