Die Steuerung in Ico fand ich überraschend harmlos. Wahrscheinlich weil ich Colossus zuerst angegangen bin, wo ich die die Steuerung viel eher zum Haareraufen empfand.
Nur der finale Abschnitt war dann leider doch noch leicht abartig mit den Sprungmechaniken.
Die Kämpfe bleiben leider sicher der schwächste Aspekt, so abgefahren wie hier beschrieben war es aber nie. Also unendlich Gegner kommen auf keinen Fall und man nimmt iirc eh keinen Schaden oder so, kann also eh so nahe ran wie man will. Mit Treffen an sich hatte ich nie Probleme.
Bei ICO ist man gerade am Anfang aber auch relativ wehrlos, man macht so wenig Schaden mit den Hörnern oder stöckchen, die man so findet. Mit dem Schwert geht es später besser und ich hatte mir auch noch den Maze (total optional) erspielt, weil ich mit den Schatten auch oft Schwierigkeiten hatte. Durch einige Räume kann man auch durch rennen ohne zu kämpfen.
Meine Spielesammlung Freundescodes Mario Kart [Wii]: 2148-8261-8247 ... 3DS: 2320-6119-1477 Pokemon Weiss [DS]: 4727-8040-9475
PSN-ID/Nintendo-Network-ID: barbastrella Sicher in ihrer Schale ist die Perle ein Sklave der Strömung
Ich merke jetzt erst, dass ich in den falschen Sammel-Thread gepostet habe - sorry for that.
Bezüglich ICO: Ich denke, ich werde wohl noch einen Versuch wagen und schauen wie's läuft, aber die Vorstellung 10 Minuten in einem Raum festzusitzen und die immer gleiche Attacke für die Gegner zu verwendet, ohne dass es scheinbar einen Effekt auf sie hat, dann immer wieder der Kleinen nachzulaufen und sie wieder aus den schwarzen Löchern zu befreien, langweilt mich jetzt schon beim Tippen. Aber einen Versuch werde ich da sicherlich noch reinstecken, wobei ich ICO von vornerein eher als kleinen Bonus angesehen und mich eher auf SotC gefreut habe.
Von Tabletop habe ich null Ahung, schön war es für die 5€ nun dennoch. War letztendlich Visual Novel mit RPG Kämpfen dazwischen. Grafisch ist das Ganze weniger schön bzw. reichlich unübersichtlich, auch wenn mit 3D Effekt etwas Ordnung geschaffen wird. Dafür umsobesser sind das Writing und vor allem die Musik. Die Kämpfe sind lang, aber machen durch die Würfelmechanik doch Laune da man bei De/Buffs quasi das Glück selbst in die Hand nimmt statt sich über ,,unfaire'' Trefferquoten zu ärgern. Allerdings sind dann ein oder zwei Grindingpassagen weniger spaßig, die trotz ~7 Stunden Länge drinnen sind.
Seit Sonntag durchgezockt: - The Legend of Zelda: The Wind Waker HD (Wii U): Schon vor Wochen begonnen und rechtzeitig vor Weihnachten beendet. - Tomb Raider (PC): Vorgestern Abend gekauft & runtergeladen und dann im Wesentlichen an zwei Tagen innerhalb von 12 Stunden durchgespielt - Super Mario 3D World (Wii U): Gestern Abend bekommen und zusammen mit meinem Bruder in zwei Sessions (1x 3h, einmal 7h) bis zum Abspann gespielt. Hier gibt's aber scheinbar noch verdammt viel zu tun!
War soweit also ein sehr gaming-intensives Weihnachten. Vorher mit der zweiten Gabe des gestrigen Abends begonnen: Assassin's Creed IV (Wii U). Das werde ich aber mit Sicherheit nicht ganz so schnell durchspielen wie die obigen Titel. Hoffentlich
Fallout 3 war in 2008 mein erster Kontakt mit der Serie. Das beste an dem Spiel war u. a. das Radio, die Atmosphäre, das sinnlose Herumlaufen und der Humor, während die Story und Charaktere eher enttäuschten. Dank GOG gab es nun Fallout, Fallout 2 und Fallout Tactics als kostenloses Paket, so dass ich mal die alten Teile gefahrlos ausprobieren kann. Nun ist es meist so, dass ich spiele, für die ich nichts bezahlt habe, gerne mal nach kurzem Anspielen beiseite lege und nie wieder anrühre, wenn sie mich nicht sofort überzeugen. Nicht so bei Fallout! Ich wusste ja, was mich erwartet: Veraltete Technik und hardcore RPG mit rundenbasierten Kämpfen. Ich mag hardcore, und ich mag alles, was rundenbasiert ist!
Aber vorher musste erstmal ein Fan-Patch her, der die meisten Bugs im Spiel beheben soll. Naja, der gelegentliche Crash blieb trotzdem nicht aus. Ich blätterte auch ein wenig in der Anleitung (PDF), die übrigens so stimmig und humorvoll geschrieben ist, dass man schon vor dem Start im Fallout-Universum versunken ist. Los geht's! Wie fast immer entscheide ich mich für einen weiblichen Charakter. Das System unterscheidet sich nur im Detail von dem aus Fallout 3. Ich spezialisiere mich auf Sneak, Steal und Small Guns. Das bedeutet, dass alle Punkte, die ich bei Level-Ups auf diese Skills verteile, doppelt zählen. So kann man recht schnell zum professionellen Scharfschützen werden, und auch aus 100m Entfernung den Gegner genau da treffen, wo es wehtut. Denn genau wie in F3 konnte man auch hier schon einzelne Körperteile anvisieren.
Nach der Charaktererstellung kommt dann der Schock:
Ja, das soll ein Mensch sein! Doch an die Grafik kann man sich schnell gewöhnen. Problematischer ist das völlig antiquitierte Interface. Durch die geringe Auflösung ist auf dem Bildschirm schonmal recht wenig Platz. Das Inventar verkommt oft zu einer Klick-Orgie. Man kann nichtmal das Mausrad benutzen, um durch das Inventar zu scrollen. Stattdessen darf man auf die Pfeilsymbole klicken, bis man das gewünschte Item gefunden hat. Wenn man später viel mit sich herumträgt, kann das schnell nerven. Auch Bezahlungen sind unnötig umständlich. Viele Waffen kosten z. B. weit mehr als 1000 Bottlecaps. Der Zähler, mit dem man eine gewünschte Menge Bottlecaps abheben kann, ist jedoch dreistellig. Wenigstens kann man die Zahl mit dem Numpad direkt eingeben. Aber für eine Waffe im Wert von 4000 muss man trotzdem 4 mal 999 und dann noch einmal 4 Bottlecaps abdrücken. Klicken, Klicken, Klicken: Das Interface von Fallout zusammengefasst. Dahinter verbirgt sich aber ein sehr komplexes RPG mit vielen Möglichkeiten. Nach einmaligem Durchspielen habe ich das Gefühl, gerade mal an der Oberfläche gekratzt zu haben. Ich könnte es wahrscheinlich noch 3 weitere Male durchspielen, und es wäre immer ein anderes Spielerlebnis.
Die Story beginnt damit, dass man aus Vault 13 an die Oberfläche gelassen wird, um einen Chip zu besorgen, der für die Wasserreinigung in der Vault zuständig ist. Ohne diesen würde der Wasservorrat nach 150 Tagen zur Neige gehen. Man steht tatsächlich unter Zeitdruck. Der Pip-Boy erinnert einen immer daran, wieviele Tage man noch übrig hat. Das Spiel ist dabei allerdings großzügig. Man kann z. B. das Datum noch hinauszögern, indem man der Vault eine (teure) Wasserladung zukommen lässt. 150 Tage sollten allerdings locker reichen. Ich hatte z. B. noch fast 100 Tage übrig, als ich mit dem Chip zurückkam. Das war jedoch nur der erste Akt! Die Story ist an sich nichts Überragendes (klar besser als FO3...), aber mir hat vor allem gefallen, wie sie überall in der Spielwelt ihre Spuren hinterlässt. Jeder Ort hat bestimmte eine Rolle zu spielen. Überall sieht man Hinweise auf die größere Gefahr, und alles passt so wunderbar zusammen. Wenn A, dann B, und daraus folgt C...
Spielerisch bietet Fallout einen guten Mix aus Erkundung und Kämpfe (teilweise sehr harte Kämpfe - oft speichern!). Wer genau hinsieht und mit allen NPCs redet, wird meistens auch belohnt. Man beginnt als kleiner Furz ohne vernünftige Ausrüstung und mit wenig Geld. Da staunt man noch über die "hohen" Preise für die anfangs sehr knappe Munition. Schnell wird man mehrere 100 Bottlecaps los, nur um ein paar weitere 10mm Kugeln zu ergattern. Aber es dauert nicht lang, bis man gute Methoden findet, um an mehr Geld zu kommen. Und sobald man bessere Ausrüstung und ein wenig mehr Skills hat, scheint die Beute exponentiell zu wachsen. Hinterher hatte ich da gar keine Probleme mehr. Ebenso werden die Kämpfe mit der Zeit einfacher. Mit aufpolierter Power Armor und der Turbo Plasma Rifle war ich am Ende nahezu unantastbar. Nur kritische Treffer konnten mir noch ernsthaften Schaden zufügen.
Das Kampfsystem selbst hat mir gut gefallen. Nur ein paar kleine Verbesserungen hätte ich gerne gehabt. Man kann z. B. im Spielverlauf einige Begleiter finden, die dann auch im Kampf helfen. Diese werden aber leider von der KI gesteuert... Dabei bietet es sich doch bei einem rundenbasierten System an, dass man alles selber in die Hand nimmt. Dadurch wären die Kämpfe viel taktischer. Auch ein Deckungssystem wäre sinnvoll gewesen. Vielleicht bin ich aber auch nur von Jagged Alliance verwöhnt.
Ich könnte noch viel mehr schreiben, aber ich glaube, ich habe genug gesagt.
Trotz aller Mängel und Hürden - vor allem beim Interface - konnte mich Fallout für Stunden am Stück an den Bildschirm fesseln, und ich bin schon heiß auf Fallout 2. Vorher ist aber erst A Link Between Worlds dran!
Secretkey hat geschrieben:
Weil die Aufmachung an sich aber so hübsch und interessant wirkte und es ja kein besonders langes Abenteuer sein soll, hoffe ich einfach mal, dass ich irgendwas komplett missverstanden habe und irgendeine rettende Seele mich hier demnächst aufklärt. Ansonsten weiß ich nicht, ob ich das Ding jemals nochmal anschalte. Schade.
Also so wie ich dich einschätze wäre ICO eine Bereicherung deines Videogamelebens Du würdest zu 100% am Ende ein Tränchen verdrücken, allein schon wegen der unglaublichen Musik.
Ich hab auch echt oft geflucht, aber das Ganze dauert nur 4-6 Stunden ca, das kann man gut schaffen. Ich hatte mit SotC auch mehr Probleme mit der Steuerung als bei ICO. Probiers einfach weiter, du wirst dafür belohnt
Edit: Jau, ganz vergessen weshalb ich den Thread überhaupt angeklickt habe
Ich habe Paper Mario Sticker Star beendet.
Ich fand den Teil für Wii ja echt großartig und daher war meine Erwartung an Sticker Star echt hoch. Leider wurde ich enttäuscht.
Ich mag es grundsätzlich ja nicht gerne, wenn ein Spiel einem ALLES zehnmal vorkaut und Tutorials kein Ende zu nehmen schneinen. Nun ist das ja eigentlich vor allem bei Spielen von Nintendo selbst so "Oh, du bist hier zweimal verreckt, ich kann dir zeigen wie's geht", ätzend. Aber Sticker Star lässt einen im Gegenteil ja vollkommen im Stich.
Anfangs dachte ich, ich hätte einfach überlesen, dass man Sticker timen kann/muss um mehr Schaden zu machen, aber scheinbar wird das wirklich nicht erklärt? Ich hab mich am Anfang immer gewundert, wieso meine Hammer immer kaputt gehen bevor sie zuschlagen... ah ich muss interagieren, alles klar. Total beknackt. Auch dass man sooo oft bei den Dings-Stickern nach Trial&Error Manier ersmal ausprobieren muss, was sie bewirken und wie sie funktionieren. Die Torte zum Beispiel, wieder dieses lächerliche Rumgepuste ins 3DS Mikro ARGH Und den Truthahn fand ich mega geschmacklos, einfach widerlich.
Von manchen "Geheimgängen" will ich gar nicht erst anfangen. Ohne Komplettlösung hätte ich das Spiel nicht beenden können. Ich habe mich teils gefühlt, als wär ich in Zelda OoT auf der Suche nach dem Triforce - eine unmögliche Aufgabe, die hier aber von einem gefordert wird.
Im Treibsand zwischen zwei Kakteen - die man auch erstmal finden muss - sich extra versinken lassen?! Also bitte.... oder in dem Level mit dem Gift und den zig "Geheimgängen". Wie betrunken waren die da? Das ist nicht herausfordernd, das ist bescheuert und hat mir den Spaß gründlich verdorben.
Trotzdem habe ich auch dieses Spiel beendet und abgesehen von diesen absoluten No-Gos hat es manchmal auch Spaß gemacht. Jedenfalls war es nicht so schlimm wie Tales of the Abyss.
6/10
Und morgen kommt hoffentlich endlich mein Zelda - AlbW an, jaja, lacht ruhig. Ich komm mir echt vor wie im falschen Film. Ihr habt Zelda früher, die PS4... und was hab ich? Paper Mario Sticker Star, yaaaaay. Bwwaah, hier ist kein Smiley der ausdrückt, wie angesickt ich bin.
Ne, aber in meiner Freizeit spiel ich dann doch gern ein wenig. Ich hab mir ja nich viele Spiele mitgenommen, weil ich sie dann halt hier kaufen wollte. Blöde Idee.
Meinen ersten Versuch mit SotC hab ich wegen der Steuerung nach ner halben Stunde abgebrochen. Vorher hatte ich ICO gespielt. Also genau das Gegenteil von Secret, vielleicht ist das ein ICO/SotC Fluch. Ja, so muss es sein...
Bei SotC muss ganz schön viel falsch gelaufen sein, denn allein auf sein scheiß Pferd zu steigen ist bereits lächerlich hakelig. Da will ich mich garnicht erst weiter an diverse Sprungpassagen oder die Kamera erinnern.
Super Mario hat geschrieben:Was habt ihr immer an der SotC-Steuerung auszusetzen?
Ich finde sie gut.
Am schlimmsten ist dat Pferd. Blöder Gaul. Dafür ist der Soundtrack und die Atmosphäre einfach genial. Ich finde das Konzept mit den Kolossen einfach klasse. Sich in deren Pelz festzuklammern und sie step by step mit dem Schwert niederzustrecken, hat was.
Herrlich, auch das Ende war komplett lächerlich im positiven Sinne
Bisschen nervig war, dass ich den kompletten Bosskampf wegen eines dummen QTEs fast komplett neu beginnen musste. Aber sei's drum, für Grasshopper-Verhältnisse war das Gameplay ansonsten echt spaßig. Gebe 7/10, da ich permanent gut unterhalten wurde. Abzug gibts für 2-3 nervige/frustrierende Passagen, die leider fast schon Grasshopper-typisch sind und einige Levelabschnitte, die von der Umgebung super lahm und uninspiriert waren.
Toad: "Naja, Gin hat, wie schon bekannt ist, eine absolut bescheuerte Spielweise."
Shank (Xbox 360, XBLA)
Habe es nach 3 Jahren fortgesetzt und letzte Nacht durchgespielt. Das Spiel ist teilweise eine fiese Bitch, aber die Checkpoints sind auf dem normalen Schwierigkeitsgrad fair. Auf hard ohne Checkpoints und mit tafferen Gegnern rühre ich es sicherlich nicht mehr an. Teil 2 muss ich nicht unbedingt spielen. Wird wohl dasselbe Spiel mit anderen Hintergründen etc. sein. Schweinebrutal ist es. Durch den Comic-Look wird's aber abgeschwächt. Werde in nächster Zeit wohl wieder häufiger meine Xbox 360 einschalten. Habe noch etliche alte Spiele, die durchgespielt werden wollen.
So, hab mich jetzt doch noch durchringen können es durchzuspielen. Zum Ende kann ich eigentlich auch nur noch das widerholen, was ich schon nach einigen Stunden an dem Spiel positiv und negativ fand.
Das Game sieht fantastisch aus und zieht einen zu Beginn regelrecht in das neue Piraten- und Karibiksetting hinein. Das erkunden der Gegenden macht Spaß und vor allem auf See ist das Spielgefühl einfach toll.
Doch je länger man daran sitzt, desto augenscheinlicher werden die sich ständig widerholenden Missionsstrukturen, die teils hakelige Steuerung (besonders wenn es schnell gehen muss, also beim Verfolgen oder flüchten vor den Gegnern sowie auch unter Wasser) und die eigentlich völlig belanglose Geschichte.
So bleibt am Ende ein zwar guter, aber kein sehr guter Gesammteindruck vom Spiel zurück. Freunden des Piratengenres kann ich einen Blick empfehlen, auch wenn ich noch auf günstigere Preise warten würde. Das AC Universum hat mir der Titel allerdings auch nicht schmackhafter machen können und ich glaube nicht, daß ich bei nem anderen Setting nochmal einen Teil der Reihe kaufen würde. Geb dem Spiel jetzt mal 80%, bei abwechslungsreicherer Missionsauswahl und weniger überladener Weltkarte sowie interessanterer Geschichte wär das Game auch ein 90%+ Kandidat gewesen, aber dafür müsste zwischen den Teilen einfach mal etwas mehr Zeit liegen um neue Ideen zu sammeln und auch gut umzusetzen. Aber bei diesem jährlichen Erscheinungsrhythmus ist wohl einfach nicht mehr drin
Die Chance den Jackpott im Lotto zu gewinnen liegt bei 1:140000000 und Millionen Leute sagen sich "hey, es könnte ja mich treffen".
Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
Brothers: A tale of two sons (PS3)
Also die Demo hat mich schon überzeugt und das Spiel ist wirklich gut! Bei ein paar Situationen wußte ich nicht was zu machen war, genauso die trophys waren öfters etwas versteckt, aber die Musik, das Gameplay, die Landschaften mit dem märchenhaften Feeling waren einfach perfekt.
Gott hab ich am Ende geheult, zugegeben hätte man das Ende ein wenig positiver gestalten können... aber waaah als der Junge zum 1. Mal alleine ins Wasser und man checkt dass man den Bruder mitdrücken muss, oder wie er den Bruder ins Grab trägt..waaaaaaaaaaaah.. also echt furchtbar!!
Dooferweise hatte ich im 3. Kapitel einen Glitch, was anscheinend mehrere hatten, der war aber mit dem Wiederstart des Kapitels schnell zu lösen gottseidank. Trotzdem etwas doof. Aber sooo gut..evt. etwas für Leute die Journey mochten.
Mal überlegen was ich mir noch holen sollte vom PSN-Sale.
Animal Crossing New Horizons Schlummeranschrift: DA-0703-0059-9022
Hab gerade eben mit 100% das Spiel beendet. Meine Meinung dazu ist wie eine Achterbahn, also warte ich noch etwas, bevor ich dazu was in den Thread schreibe.
Habe gestern auf den Tag verteilt paar längere Sessions gehabt und war dann nach insgesamt 6 1/2 Stunden durch.
Mein Eindruck bleibt im Prinzip auch nach dem Abspann der selbe, wie er sich in den letzten Spielesessions schon angedeutet hat. Der Titel hat definitiv seine Daseinsberechtigung, fühlt sich tatsächlich an wie ein einzigartiges Stück Software, wirkt recht kunstvoll und dreht in einigen Rätselmomenten auch schön auf, aber für ein besonders gutes Spiel halte ich es trotzdem nicht.
Es war wie eine ereignisreiche Achterbahnfahrt! Für jeden tollen Moment, wo ich echt Spaß daran hatte, mich in der Festung umzuschauen, systematisch eine Route zu planen und herumzuknobeln oder wo die Magie des Titels, durch die tollen Animationen, Kameraschwenks und die Idee des Eskortierens aufkam, folgte sogleich auch ein Moment, wo ich den Controller am liebsten weggelegt hätte und mich stellenweise einfach nur genervt fühlte. Meistens lag das an den spaßfreien Kämpfen, der KI des Mädels, die genau so wie im echten Leben teilweise rumgezickt hat und der nervösen Steuerung, aber auch sonst fand ich manche der Rätsel in ihrer Konzeption zu kryptisch, als dass ich selbst drauf gekommen wäre. Teilweise war da eine Präzision gefragt, bei der ich gar nicht wusste, dass sie so, wie das Spiel steuerungstechnich und physikalisch angelegt war, überhaupt gefordert war, sodass ich mich erfolglos nach anderen Methoden des Lösens umgeschaut habe, während die richtige Lösung die ganze Zeit über vor meiner Nase lag. Vielleicht habe ich mich auch einfach dämlich angestellt, aber zusätzlich zu den anderen Problemen des Spiels hat es den Spielspaß nun mal nicht sonderlich für mich gesteigert.
Fazit: Ich kann schon verstehen, warum dieses Spiel stetig aufgrund seiner Atmosphäre weiterempfohlen wird, hatte aber eher das Gefühl, dies geschieht, weil es zu lange her ist, dass die Leute es gezockt haben und es ihnen nur noch als das künstlerisch anspruchsvolle Spiel in Erinnerung bleibt, wo es einen extra Knopf zum Händchen halten gibt! Rein spielerisch fand ich es eher lau. Dennoch denke ich, dass es die Erfahrung am Ende wert war, da es ja nicht allzu lang war und es mich stellenweise doch gepackt hat, die Gegenden zu untersuchen, zumal die HD-Variante für ihre Verhältnisse doch stellenweise richtig hübsch aussieht, sodass sich der Spielertyp in mir, der dauernd mit dem zweiten Analogstick zu Gange ist, um die schönsten Kameraperspektiven in Spielen zu finden, richtiggehend aufblühen konnte.
Dennoch werde ich Shadow of the Colossus erstmal liegen lassen und wann anders in Angriff nehmen. Obwohl mir Soulbringer mit seiner Auswahl des Soundtracks schon Lust gemacht hat, hat es ICO mir gerade etwas vermiest, ein weiteres Spiel dieser Richtung anzufassen, wo ich zwar die Verpackung schätzen kann, aber zu oft rumfluchen würde, sodass ich meine Batterie zunächst wieder etwas aufladen muss, bevor ich' mich dem widmen werde.
Secretkey hat geschrieben:Dennoch werde ich Shadow of the Colossus erstmal liegen lassen und wann anders in Angriff nehmen. Obwohl mir Soulbringer mit seiner Auswahl des Soundtracks schon Lust gemacht hat, hat es ICO mir gerade etwas vermiest, ein weiteres Spiel dieser Richtung anzufassen, wo ich zwar die Verpackung schätzen kann, aber zu oft rumfluchen würde, sodass ich meine Batterie zunächst wieder etwas aufladen muss, bevor ich' mich dem widmen werde.
Kann ich nachvollziehen, mir gings nach dem Beenden von ICO nicht anders
Hat durchaus gefesselt, da die Minigames zum einen an Warioware angelehnt sind und man gut an das jeweilige NES Game herangeführt wird, am Ende gibt es dann oft noch ein volles Level, Bosskämpfe, o.ä. Der Großteil spielt sich auch noch gut, allerdings gibt es ein paar Ausnahmen die dann das Pacing oft zum Stillstand bringen. Mit unveränderter Steuerung will nämlich sicher niemand mehr das originale Mario Bros. oder Ice Climbers zocken. An anderen Aufgaben hängt man plötzlich ebenso ewig, weil sie völlig glücksbasiert sind. Sprich, unnötige Frustmomente zwischen dem sonst schnellen Spielablauf. Überraschenderweise hat es auch sehr viel Inhalt, 10 Stunden kann man schon locker daran sitzen. Allerdings fehlt irgendeine Art von Zufallschallenge o.ä. um das Game auch später mal wieder anzuwerfen und Spielstand hat es auch nur einen...
Tales of Xillia
Was für ein unschönes Spiel (grafisch). Weiß ja nicht wieso man nicht zur Optik von Vesperia zurückdreht, aber schaden würde es absolut niemandem. Die Charakterdesigns sind inzwischen auch schon jenseits von Gut und Böse. Zum Glück ist nach einem zähen Anfang die Geschichte noch ganz mitreißend und die Charaktere sympathisch genug. (Hat nun auch mehr Konversationen außerhalb von Skits) Nur der Haupttyp bleibt bis ans Ende ein kaum erträglicher Waschlappen. Beim Gameplay hat man sich wohl bei Xenoblade bedient, allerdings ist das Ganze noch eher halbgar. Würde jetzt noch deutlich die Puzzle Variante der Serie bevorzugen, allerdings hoffe ich dennoch das Beste für Zestiria. Das Kampfsystem hat aber noch immer bei der Stange halten können, wie immer. Würde ja sagen, es wäre das bisher Beste in der Reihe durch die neuen Kombosysteme und co., allerdings war es eine Schnapsidee die Bosse unbegrenzt Mystic Artes spammen zu lassen. Die letzten paar waren einfach nur noch unfair, vielleicht war ich unterlevelt (nach 25 Stunden Spiel fertig) aber mit Konzentration konnte man immerhin mithalten, bis dann die Scheiße kam. Geil war ja der vorletzte Kampf als Duo (bzw. ohne richtigen Heiler), wenn aus dem Nichts das Mystic Arte kommt (obwohl man den Boss dominiert) und beide Charaktere auf 1 HP mit Paralyse, Itemblock und Verwirrung gesetzt wurden. Habe ich nur geschafft weil es nach dem x-ten Versuch zum Glück nicht rechtzeitig eingesetzt wurde. Am Ende war Xillia spaßig und spannend genug, allerdings bin ich auch das erste mal seit langem richtig ausgerastet gegen Ende - bin noch ganz heiser
Deutscher MKDD Meister, Deutscher MKDS Meister 2006, Deutscher MSC Meister im Doppel, NCON Master 2007, NWARP Master 2010, NIGAN Master 2008+2006, ULAN Master 07/09, Inside LAN Vizemaster, NCON Vizemaster 2006+2011+2012, NWARP Vizemaster 2008+2011,
zierli hat geschrieben:Brothers: A tale of two sons (PS3)
Also die Demo hat mich schon überzeugt und das Spiel ist wirklich gut! Bei ein paar Situationen wußte ich nicht was zu machen war, genauso die trophys waren öfters etwas versteckt, aber die Musik, das Gameplay, die Landschaften mit dem märchenhaften Feeling waren einfach perfekt.
Gott hab ich am Ende geheult, zugegeben hätte man das Ende ein wenig positiver gestalten können... aber waaah als der Junge zum 1. Mal alleine ins Wasser und man checkt dass man den Bruder mitdrücken muss, oder wie er den Bruder ins Grab trägt..waaaaaaaaaaaah.. also echt furchtbar!!
Dooferweise hatte ich im 3. Kapitel einen Glitch, was anscheinend mehrere hatten, der war aber mit dem Wiederstart des Kapitels schnell zu lösen gottseidank. Trotzdem etwas doof. Aber sooo gut..evt. etwas für Leute die Journey mochten.
Mal überlegen was ich mir noch holen sollte vom PSN-Sale.
Habs eben auch nach 3h beendet. Wirklich schönes Game. Der Anfang ist noch etwas lahm, man muss sich erst in die Steuerung einfinden (die ist irgendwo echt cool, wenn auch ungewohnt), aber nach so 30-45 Minuten wird es wirklich toll. Die Landschaften, die Musik, die vielen kleinen Details, für die man alle Achievments bekommt. Und dann eben das Ende, wirklich eotional gemacht. Waren gut investierte 3h. Erinnert an Limbo (waren auch Skandinavier) und Journey.
Alles, das erfunden werden kann, ist erfunden worden! (C. H. Duell, Direktor des US-Patentamts, 1899)
Ein dreistündiges, schönes und emotionales Tutorial.
Die Steuerung fühlte sich auch am Ende* immer noch hakelig an, wodurch bei mir nie wirklich ein guter Spielfluss entstand. Die Rätsel bestehen eher aus Geschicklichkeitsübungen, von denen wohl die Stelle mit dem Seil zu den besten gehört.
Naja, ganz am Ende steuert man ja nur noch den kleinen Bruder, wodurch die Steuerung wieder vertraut wird. Ich weiß nicht genau wieso, aber der Tod des großen Bruders hat mich nicht wirklich mitgerissen. Das Spiel ist vielleicht einfach zu kurz, um sich an die Charaktere zu binden? Wobei ich es passend fand, dass man den großen Bruder selber begraben muss. Schön gemacht.
Gerade nach 3 Stunden beendet. Grundsätzlich ein schönes Spiel und die Art der Steuerung unterstreicht recht gelungen die Erzählweise des Spiels. Hakelig war diese teilweise aber schon und einmal musste ich einen Speicherpunkt neuladen, da eine Aktion nicht ausgeführt werden wollte.
Die Landschaften sind auch wunderschön anzusehen, aber die Story selbst fand ich ohne zu spoilern schlicht zu vorhersehbar. Es wurde von Anfang an so sehr auf die Tränendrüse gedrückt, dass ich am Ende schon eher genervt war davon. Dabei lasse ich mich sonst gerne mitreissen von Spielen bzw. Charakteren in Spielen. Aber vielleicht waren die 3 Stunden auch einfach zu wenig für diesen Marathon an "Hier bitte heulen"-Szenen
Ansonsten aber wirklich spielenswert, auch wenn ich es für klar overhyped halte. Aktuell für sehr faire 7€ bei Steam zu erstehen