Dass die Wii U bezüglich der Verkaufszahlen nicht so stark starten würde, wie es die Wii im Jahre 2006 getan hat, war nicht wirklich schwer vorauszusagen. Dass Nintendo es mit der neuen Konsole jedoch so schwer haben würde, und die Verkaufsprognosen sogar nach unten korrigieren musste, traf die Führungsriege des japanischen Konzerns enorm. Nun hat Satoru Iwata sich auf einem Finanzmeeting dazu geäußert, dass man die Kunden wohl nicht richtig angesprochen hätte:
Bezüglich der Wii U sind die Intervalle, in denen die First-Party-Schlüsseltitel erscheinen, nun letztendlich viel länger ausgefallen, als wir es auf unserem Briefing im Januar erwartet haben. Wir haben den Schwung, den die Veröffentlichung des Systems mit sich gebracht hat, einfach nicht richtig aufrecht erhalten können. Außerdem haben wir es bisher nicht geschafft, den Nutzen der Wii U richtig an die Kunden zu vermitteln, was für uns eine wichtige Aufgabe darstellte.
Manche Menschen sind nach wie vor der Auffassung, dass die Wii U nur eine Wii mit einem anderem Pad zum Spielen ist. Andere Leute denken wiederum, dass das Wii U GamePad ein Hardwareteil für die Wii ist. Wir fühlen uns zutiefst dafür verwnantwortlich, dass wir nicht intensiv genug versucht haben, den Leuten zu vermitteln, was unser Produkt mit sich bringt.
Die Wii U hat vielleicht noch nicht solch fesselnde Spiele wie Wii Sports für die Wii, mit denen den Leuten sofort klar wird, was das entsprechende Produkt ausmacht. Dennoch gibt es einige Dinge, die die Benutzer zu schätzen wissen. Wir möchten nun hart daran arbeiten, für neue Durchschlagskraft zu sorgen. Wir wollen den Leuten den Wert unseres Produkts klar machen und das Software-Lineup intensiv stärken.




