Na, das hört sich doch richtig gut an. Das Spiel wird wohl bald auch in meine Sammlung landen müssen. Die Steuerung per BB stelle ich mir zwar extrem hakelig vor, aber ich vertraue darauf, dass du deine Entwicklung mit dieser Steuerungs-Art hier im Forum weiterhin skizzierst, um zu zeigen, ob es einen starken Lernprozess gibt oder nicht. So oder so freue ich mich aber schon darauf
@Topic:
Tales of Symphonia
Nachdem gestern nicht allzu viel passiert ist, kam ich heute wieder richtig zum Zuge. Und wieder hat sich einiges getan, sodass ich mich schon darauf freue, den Bericht zu schreiben.
Zunächst einmal galt es den König davor zu warnen, dass der Patriarch die Absicht hat, ihn zu vergiften, um endgültig die Macht an sich zu reißen. Allerdings stieß ich relativ schnell auf den Patriarchen selbst, den ich in diesem Moment ganz direkt mit der Problematik der Diskriminierung konfrontierte. Das einzige, was er zu diesem Sachverhalt sagen konnte, war, dass ihm der verlangsamte Alterungsprozess von Halbelfen unheimlich erscheine und er deswegen gezielt dieses Diskriminierungsprojekt durchzusetzen versuchte- wie ich in der Welt von Tethe'alla schon gemerkt habe- mit Erfolg. Ein schrecklicher Typ, der zwar fliehen konnte, dessen Einfluss ich aber endlich stoppen konnte, indem ich den Soldaten mit einem kleinen Trick die Augen geöffnet habe. Dem König wurde ein Gegengift injiziert und ich erhielt endlich Einblick in die königlichen Archive, wo ich weitere Informationen über die Kharlan-Kriege vor allem aber ein Rezept gegen die Krankheit erhielt, das die Verwandlung Colettes in einen Exphere verhindern knnne. Es besteht aus dem Horn eines Einhornes, das ich bereits besitze, aus einer bestimmten Chemikalie, die ich dank Regal in Sybak gefunden habe-
- Dabei bin ich auch auf Kuchinawa gestoßen, der immer noch nach Rache dürstet und Sheena weiterhin für den Tod seiner Eltern büßen lassen will. In diesem Zusammenhang forderte er sie zu einem Duell heraus, das man auch in klassischer "Einer gegen Einen"-Manier bestreitet. Leider hat mich Kuchinawa innerhalb weniger Sekunden fertig gemacht- da habe ich überhaupt kein Land gesehen. Aber aus seinem letzten Satz schließe ich einfach, dass man ihm später noch mal begegnen wird. Ich hoffe es, denn ich will eine Revanche-
Weiterhin besteht das Rezept aus einem Manablatt-Kraut und einem Mana-Fragment. All dies muss miteinander verschmolzen werden und in die Schutzfassung eingelassen werden, um Colette vor der endgültigen Kristallisierung zu schützen. Den Anfang machte also das Manablatt-Kraut, das ich in Heimdall, der Stadt der Elfen, finden würde. Noch schnell die Zustimmung Königs geholt und dann konnte es auch schon losgehen. Die Stadt war allerdings vom Ymir-Wald umgeben, den es erst einmal zu schlagen galt. Diesen Dungeon fand ich übrigens klasse. Die Musik im Hintergrund war toll, die Idee Tiere anlocken zu können, wurde schön umgesetzt und die Länge war genau richtig- mag mir allerdings auch bloß so vorgekommen sein, weil ich ungefähr eine halbe Stunde lang orientierungslos durch diesen Wald geirrt bin und ständig einen kleinen Weg übersehen habe. Nach einer Stunde und jede Menge Fischen kam ich aber endlich in Heimdall an, deren Bewohner sich von der Außenwelt isolieren wollten und wo das Aussprechen des Namen Mithos verboten war, obwohl dieser im Rest der Welt als Held, der die Kriege beendete, verehrt wird. Doch dazu später mehr.
Viel wichtiger war in dem Moment das Manablatt-Kraut, dass sich laut Raines schwammiger Aussage, hier befinden würde. Der nicht sonderlich gesprächige Älteste dieser Stadt verwies mich aber stattdessen auf die Latheon-Schlucht. So, und jetzt wo ich über die Latheon-Schlucht schreibe, kann ich mir endlich meinen Frust von der Seele schreiben. Die Latheon-Schlucht hat nämlich ganz offiziell den Preis in der der Kategorie "Nervigster Dungeon" gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Aber im Ernst: Das Design war zwar nett und auch hier war die Idee mit der Luftblase, die mich frappierend an Super Mario Galaxy erinnerte, ganz okay, aber die Umsetzung war leider doch ein wenig enttäuschend. Der Dungeon war wieder ziemlich lang, dafür wiederholten sich die Rätsel und Geschicklichkeitseinlagen ständig und auch das bloße "Weggepustet Werden" erwies sich als schwer, da man in Hinsicht auf die genaue Position doch ins große Experimentieren verfällt. Immerhin konnte mich die geniale Musik ein wenig beruhigen. Zudem konnte ich wieder eine der acht verfluchten Waffen finden und auch ein Bosskampf erwartete mich. Dann befand sich aber auch die Manablume in meinem Besitz. Kurz danach hat mich der Archivar von Heimdall, der in dieser Region lebte, aber in der darauf folgenden Sequenz vom Hocker gehauen, weshalb ich diesen neuen Erkenntnissen direkt einen eigenen Textabschnitt widme.
Zunächst noch mal kurz etwas zur Wiederholung, weil ich dies vielleicht nicht ausreichend genug skizziert und dargestellt habe: Es war Lord Yggdrassil, dessen Begegnung im Turm des Heils von Sylverant mir immer noch tief in den Knochen sitzt und der wohl, so wie ich das im Moment vermute, auch der Endgegner des Spiels ist, der Sylverant und Tethe'alla, einst eine Welt, auseinander gerissen hat und so das System der beiden um das Mana konkurrienden Welten geschaffen hat, um die Göttin Martel zu schützen und im ruhigen Schlaf zu halten. Jetzt habe ich aber endlich einige Informationen über diesen ominösen Yggdrassil erhalten. Fangen wir mit seinem vollen Namen an: Mithos Yggdrassil. Der Held Mithos, der die Kriege beendete und als Held in die Geschichte eingegangen ist, ist auch tatsächlich der selbe Lord Yggdrassil- Anführer der Cruxis-Organisation und der Desians und Erschaffer der zwei Welten. So wie ich das mitbekommen habe, wurde er vor rund 4000 Jahren (!) in Heimdall geboren, da er aber ein Halbelf war, fiel er in dieser Stadt der Elfen in die Außenseiter-Rolle. Mit dem Schwert eines mysteriösen Origins, den ich bald hoffentlich auch noch zu Gesicht kriege, beendete er dann aber den Krieg (indem er die Welten auseinanderbrach [meine Theorie]?). Begleitet und unterstützt wurde er von drei Gefährten: Seiner Schwester (Göttin) Martel, Yuan und Kratos- und wir sprechen hier immer noch von der Zeit, die nun 4000 Jahre zurückliegt. Ein absoluter Gänsehaut-Moment! Sie haben wohl einen Weg gefunden den Alterungsprozess des Körpers zu überwinden. Jetzt kann ich außerdem ein Stück weit nachvollziehen, weshalb Yggdrassil umbedingt Martel, die ja immerhin seine Schwester ist, wiedererwecken und in Colettes Körper wohnen lassen will, was die gesamten Vergehen Cruxis aber natürlich in keinster Weise entschuldigt. Das war auf jeden Fall das Highlight meiner heutigen Session.
Ein Teil des Rezeptes fehlte mir allerdings noch. Doch um das Mana-Fragment zu erhalten, müsste ich mich quasi in die offenen Arme des Feindes begeben, da dieses bloß auf der Ebene von Derris Kharlan, dem Hauptstützpunkt von Cruxis, zu finden sei. Um dorthin zu gelangen betrat ich den Turm des Heils in Tethe'alla, wo mich gleich eine weitere Überraschung erwartete. Ich wurde nämlich in den selben Raum gewarpt, den ich schon im Turm des Heils von Sylverant besucht hatte und wo sich damals ja einiges überraschendes abspielte. Offenbar fungiert der Turm des Heils als Verbindung und Schnittstelle der beiden Welten. Auch Kratos wartete schon auf mich, der mich zuvor scheinbar nur mit Tipps versorgt hatte, um sicherzugehen, dass Colettes Krankheit auch tatsächlich geheilt werden würde, um ihn für Martel bewohnbar zu machen. Im Kampf gegen ihn konnte ich es ihm übrigens nicht heimzahlen, denn ich wurde wieder gnadenlos besiegt- ich kann mir nicht vorstellen, dass man diesen Kampf gewinnen kann. Als nächstes fand ich mich in einer Zelle wieder, wo genau weiß ich aber nicht. Dennoch konnte ich ausbrechen und habe erfahren, wie der Ort heißt: Welgaia.
Ich bin nach wie vor begeistert, hochmotiviert, habe mit 42:30 Stunden die 40 Stunden-Marke geknackt und das Level meines Teams pendelt sich zwischen 61 und 60 ein
