Die Kollegen von Destructoid haben sich auf der Games Convention in Leipzig nicht die Gelegenheit nehmen lassen, mit Micah Skaritka von High Voltages Software über ihr neuestes Baby The Conduit zu sprechen. Die interessantesten Aussagen gibt es hier in der Zusammenfassung:
- Nintendo sprach HVS an, ob sie nicht The Conduit auf dem Nintendo-Stand auf der PAX2008 präsentieren könnten.
- Man habe bei Nintendo die E3-Fassung des Spiels gesehen und war beeindruckt. Da man etwas braucht, was die Hardware-Fähigkeiten der Wii zeigen könnte, bat man HVS das Spiel auf der PAX vorzustellen. Dort wird es eine verbesserte Version des Spiels zu sehen geben.

- Zuerst sollte das Spiel eher auf den Casual-Markt zugeschnitten werden. Doch man merkte bei HVS schnell, dass es keinen Shooter auf der Wii gibt, der die Grafikfähigkeiten der Konsole ausnutzt und so habe man sein Ziel geändert.
- Die bewegungsensitiven Kontrollen der Wiimote haben die Entwickler am Anfang in den Wahnsinn getrieben. Es schien logisch, dass man mit dem Nunchuk Granaten werfen sollte. Aber dann warf man plötzlich auch immer Granaten, wenn man sich nur an der Nase kratzen wollte oder jemand das Zimmer betrat und man sich umschaute. Nachdem man das verstanden hatte, funktionierte es aber sehr natürlich. Man wirft Granaten jetzt wirklich nur noch, wenn man sie werfen will.
- Die Bewegungssensoren der Wiimote werden nur bis zu einem gewissen Grade benutzt. In anderen Spielen werde dieses Feature überstrapaziert, sodass es fast nervt. Man habe sich auf die wirklich einfachen Gesten reduziert, die subtil ins Spielgeschehen einflochten sind.

- Aktuell arbeitet man vor allem am Mehrspieler-Modus, der noch am Anfang seiner Entwicklung steht. Der Einzelspieler-Mdous ist aber beinahe fertig und bekommt aktuell den letzten Schliff.
- Es ist noch nicht entschieden, ob die ungeliebten Freundescodes den Weg ins Spiel finden.
- Bezüglich des WiiSpeak-Features ruderte HVS etwas zurück. Zuletzt wurde es in den Medien so hingestellt, als ob HVS dies fest einplane. Skaritka spricht nun davon, dass man über die Nutzung des Voice-Chat nachdenke, gibt aber zu bedenken, dass man sich bereits in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium befindet, in dem man sehr genau auswählen muss, was an Features noch den Weg ins Spiel finden kann. So habe man eigentlich bereits beschlossen, dass man WiiMotionPlus, welches ebenfalls auf der E3 vorgestellt wurde, nicht unterstützen werde. Diese Entscheidung sei bei WiiSpeak noch nicht gefallen.
- Nicht nur die komplette Steuerung wird anpassbar an die Vorlieben der Spieler sein, sondern auch alle Bildschirmanzeigen. Diese können per Point n' Drag über den Bildschirm gezogen oder an und aus gestellt werden.

- Es gibt noch immer keinen Publisher für das Spiel.
- Skaritka würde sich sehr einen Splitscreen-Mehrspieler für das Spiel wünschen. Nicht zuletzt, weil sich Nintendo als schwerer Partner in Bezug auf Online-Multiplayer präsentiere (Verweis auf EA, die eigene Server benutzen deswegen). Aber das Spiel benötige derart viel Rechenpower der Wii, dass es ohne gravierende Abzüge in der Grafik einfach nicht lauffähig sei.
Quelle: Destructoid



