Abi in acht Jahren - geht das? (Vorm.: Was regt euch auf?)

Hier könnt Ihr über alles mögliche abseits der Spielerei diskutieren.
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rainbow six
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Re: Was regt euch so richtig auf?

Beitrag von rainbow six »

Kommissar Krempel hat geschrieben: Und sonst...kleine Kinder ohne Respekt vor der Oberstufe in den Schulen und so Kleinigkeiten halt...
Das regt mich auch auf. Allgemein der fehlende Respekt von Jüngeren. Das merkt man oft auf größeren Festen wo keine Türsteher nach dem Alter schauen. Wenn man selbst als Gruppe von ner Gruppe 13-15 Jähriger angemacht wird fehlt einem echt die Sprache. Man könnte sie zwar locker verdreschen, oder mit ihnen diskutieren (was sie aufgrund ihres meist relativ geringen IQ eh nicht checken würden), aber beides hilft nur gering.

@Plube: Fettes Game zockst du da. Ein echter Klassiker.
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Luigi
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Re: Was regt euch so richtig auf?

Beitrag von Luigi »

Ich hab festgestellt,dass man als kind vll nicht ganz so schlimm ist wie die nervenden aber mit sicherheit war ich auch kein engel und hatte spaß dran ältere zu ärgern.
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Robus
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Re: Was regt euch so richtig auf?

Beitrag von Robus »

was soll dieser Thread?
Ich soll aufzählen, was mich aufregt? Dann wäre ja der Webspace des Forums komplett überlastet :disappointment:
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Re: Was regt euch so richtig auf?

Beitrag von Kommissar Krempel »

Robus hat geschrieben:was soll dieser Thread?
Ich soll aufzählen, was mich aufregt? Dann wäre ja der Webspace des Forums komplett überlastet :disappointment:

Ach, lass Raptile in seiner "Ich-erstell-zu-jedem-Thema-einen-Thread-Phase" doch in Ruhe...ab und zu kommt ja was Gutes heraus^^
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Re: Was regt euch so richtig auf?

Beitrag von Bommle »

- Überfüllte Busse
- Zu wenig schlaf
- schlechtes Essen
- Krabbelviecher
- Fische die sich beweisen müssen in dem sie andere Leute anmucken
- Fische die nichts anderes als hirnlose Gewalt im Kopf haben
- Fische die keine eigene Meinung haben
- Fische ohne eigene Identität/Charakter
- Fische die nicht selbst über sich lachen können, sprich kein Spaß verstehen
- Fische die dummschwätzern
- Fische die andere Leute nicht akzeptieren können wie sie sind
- Fische die hinterm Rücken jeden scheiss dreck lästern
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Re: Was regt euch so richtig auf?

Beitrag von Link_the_zocker »

Bommle hat geschrieben:- Überfüllte Busse
- Zu wenig schlaf
- schlechtes Essen
- Krabbelviecher
- Fische die sich beweisen müssen in dem sie andere Leute anmucken
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Was ist mit Fischstäbchen? :ugly:
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Re: Was regt euch so richtig auf?

Beitrag von Sandor »

Daddelmama hat geschrieben:Sorry vor lauter Rage doppelt.... :oops:

Ne ne - ich versteh das schon. Vor allem stimme ich Dir in vielen Punkten zu - speziell was Lehrerschaft und Schulplan angeht. Was mich aber wundert ist, warum sagen praktisch alle Studien, dass z.B. die Noten nicht schlechter geworden sind, bis auf wenige Ausnahmen (meist Schulen, die organisatorisch sich nicht darauf eingestellt haben). Warum sitzt die Altersklasse von 14-19 Jahren täglich zig Stunden vor der Konsole/PC/TV und kann sich das leisten (oder wohl eher nicht) ? Zudem sind ja viele noch in nem Verein tätig oder aktiv.

Wenn ich Deine Kritik so richtig verstehe, ist G08 im Grundsatz schon machbar - jedoch nicht mit dieser Organisation und diesen Lehrplänen. Soll heißen, würde man früher anfangen weniger "duzi duzi" zu machen in der Grundschule, würde man die Lehrpläne um den wirklichen "Müll" entsorgen und eher auf Allgemeinbildung gehen sowie die Themen, die wirklich auch später im Studium etc. wichtig sind intensivieren von den Stunden her, könnte G08 funktionieren Deiner Meinung nach ? Natürlich wenn die Thematik von Hausaufgaben und gewollter Freizeit für die Schüler sinnig geklärt wäre.
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Re: Was regt euch so richtig auf?

Beitrag von Daddelmama »

Klar wäre das machbar. Ist doch ganz einfach: wenn ich meine Grabbelschublade hier ungefiltert in die nächstkleinere Schublade kippe, wird es dadurch null ordentlicher. Ausmisten ist vorher angesagt ! Wenn ich bedenke, was für einen Sch*** wir lernen mussten, da weiss ich heute nix mehr von und ich habe es auch nie wieder gebraucht - soviel zum Thema "für´s Leben lernen".

Die heute 14-19jährigen haben das Problem noch nicht. Die Tochter meiner Freundin ist 14 und in der letzten Klasse, die noch in 13 Jahren Abi machen darf. Sie darf auf keinen Fall sitzen bleiben.........
Ausserdem- es gehen ja nicht alle Kinder zum Gymnasium. Und: auch mein Sohn betreibt Vereinssport, und den werde ich ihm auch nicht streichen, eher wechselt er die Schule, ganz ehrlich. Abitur ist nicht alles im Leben.

Und die Zusammenarbeit zwischen Grundschulen und weiterführenden Schulen muss auf jeden Fall verbessert werden. Den Unterschied sehe ich nun bei meiner Tochter, die in der 3.Klasse schon Sachen durchnimmt, die mein Sohn erst in der 5.hatte. Sie ist hoffentlich besser vorbereitet dank einer wirklich tollen Lehrerin.

Was machen eigentlich Eltern, die von einem G09 Bundesland in ein G08 Bundesland umziehen müssen? Dass sowas nicht mal einheiltich geregelt wird, ist für mich unfassbar. Aber Flexibilität wird von allen verlangt...
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Raptile
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Re: Was regt euch so richtig auf?

Beitrag von Raptile »

Imo ist G8 definitiv machbar, aber dann muss man halt einige Fächer ein bisschen ausdünnen. Kunst und Musik kann man imo vor allem in späteren Jahrgängen streichen. Wenn Kinder in der 5. Klasse noch basteln ist okay, aber in der 10. ist es nicht mehr okay. Wer künstlerisch begabt ist, dem macht das Spaß und der wird auch gerne weiterhingehen, aber viele sind eben nicht künstlerisch begabt und sitzen die Kunst-Stunden eben sinnlos ab. Ich konnte nie malen und hatte auch nie Spaß damit, trotzdem musste ich es 10 Jahre lang machen. Wieso macht man sowas nicht freiwillig. Bei Musik das selbe. Wer nicht musikalisch veranlagt ist, der wird dies auch nicht in zig Schuljahren werden.

Sport ist zwar grundsätzlich als Ausgleich sinnvoll, ist aber häufig nur noch eine Qual. Im Lehrplan steht viel Leichtatlethik, aber das mag fast keiner. Klar, dass da viele kein Bock auf Sport haben und eventuell sogar schwänzen. Ganz ehrlich: Ich habe Sport immer gehasst, bis ich in Klasse 12 und 13 im Fußball-Kurs war. Wieso besinnt man sich im Sport nicht auf die Ballsportarten die auch Spaß machen? Die Noten kann man auch streichen, Sport ist schließlich zum Ausgleich da.

Dann zu Physik, Bio und Chemie. Die jungen Leute haben keine Lust mehr das zu studieren? Kann ich nachvollziehen. Ich meine, wenn man jahrelang im Unterricht saß und dabei insgesamt zwei tolle Experimente sieht, dann weckt das nicht gerade begeisterung. Stattdessen gibt es Theorie ohne Ende. Und wenn man die im Unterricht nicht versteht, dann darf man sich mit anspruchsvoll geschriebenen "Schulbüchern" beschäftigen.

Bei fast allen Fächern kann man sich fragen: Warum muss man das als Schüler eigentlich alles kennen? Und das gilt nicht nur für naturwissenschaftliche Fächer, sondern auch z.B. für Deutsch. Es ist ja schön und gut, wenn man das interpretieren von Gedichten lernt, aber das geht mal massiv am späteren Leben vorbei...
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Re: Was regt euch so richtig auf?

Beitrag von Sandor »

Hm...das sind gute Ansätze glaub ich. Insbesonder kommt mir da der Eindruck, dass das Ministerium von oben herab die Verfügung erlassen hat, auch Zeit den unteren Behörden und Schulen zwar gegeben hat, diese aber nicht genutzt wurde sinnvoll. Man hat G08 nicht dazu benutzt, um die Lehrpläne gründlich neu aufzubauen, sondern rumgeschnipselt und gedrückt. Ich denke, man sollte hier einmal anfangen und entsprechend auch Kraft der Beamtenrechte dafür Sorge zu tragen, dass jedes Fach auf dem Prüfstand steht und jeglicher Inhalt der Lehrpläne der Klassenstufen überprüft wird.

Gerade in naturwissenschaftlichen Fächern kommt es massiv auf den Lehrer/Lehrerin an, wie sie den Unterricht gestaltet. Ob man die vorgefertigten Lehrunterlagen einfach übernimmt und eher zum Vortragenden wird oder ob man hier Spannung reinbringt und persönliches Engagement - denn das ist in Mathe genauso wie in Physik oder Chemie möglich. Allerdings ist dies keine Einbahnstraße seitens der Behörde oder der Lehrerschaft sondern lebt auch von den Rückläufern durch die Schülerschaft und der Unterstützung der Eltern. Z.B. brauch ein Versuch in Chemie oder Physik Zeit und Vorbereitung - sollten da die Schüler ohne Interesse oder gar mit Hohn und Spott mitwirken (falls anwesend), vergeht jedem Lehrer die Lust daran. Ebenso könnte man über eine anonyme (nicht wie im I-Net derzeit gegebene) Bewertung der Lehrer und des Unterrichts nachdenken. Verbesserung kommt nur dann, wenn konstruktive Kritik erlaubt und erwünscht ist.

Gerade auch in der Umstellungsphase zu G08 müssen auch Härtefälle und auch Übergangsregelungen existieren. Es kann m.E. nicht sein, dass die Angst durchzufallen allein deswegen existiert, weil man dann nahezu doppelt zu viel zu tun hat, wenn man z.B. im letzten G09 Jahrgang ist. Enorm schlecht find ich es, wenn es Fälle gibt, wo man sogar auf die Realschule geht, nur weil der Druck zu groß wurde oder sinnvolle Vereinstätigkeiten und Freitzeitgestaltung nicht mehr anders möglich ist. Natürlich ist Schule kein Urlaub - Studium und Arbeit sind es im Normalfall auch nicht. Aber das Maß muß doch noch gehalten werden. Die fehlende, einheitliche Regelung liegt an unserem Förderalismus - Kultusangelegenheiten sind Sache der Länder und der Bund scheute sich davor, im Sinne der Einheitlichkeit über diese hinweg zu entscheiden aus Angst einer Klage vor dem BVerfG. Zudem sich dann BT-Leute derselben Partei mit ihren Kollegen aus den Landtagen hätten streiten müssen (was jedoch halt notwendig wäre in der Sache).
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Re: Was regt euch so richtig auf?

Beitrag von Plube »

Vielleicht ein kleiner Denkanstoss: Kann man den "8 Jahre bis zum Abitur"-Thread nicht ausgliedern? Er passt mittlerweile nicht wirklich mehr hier herein und dennoch gibt es viel darüber zu schreiben.
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Re: Was regt euch so richtig auf?

Beitrag von Cubestar2003™ »

Was mich stört:

- Good Charlotte auf Groezrock
- Bindehautentzündung
- Die Spritpreise
- Meine augenkrebsverursachende Glotze hier in Fürth
- Mannis Einstellung zu "glühenden Leitungen".
- Sony
- Abgestandene Doppelkekse
- Dschungel-Songs!
- Fish Tycoon DS :ugly:
- Teures Mittagessen
- Telekom-Mitarbeiter, die die Funktionsweise einer Türklingel nicht zu durchschauen im Stande sind.
- Überflüssige Threads
- Schlechtes Booking
- Big Daddy V
- Mr Puddy
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Re: Was regt euch so richtig auf?

Beitrag von Plube »

- Leute im Zug, die sich nicht trauen andere, sitzende Mitreisende zu fragen, ob sie doch bitte ihre Tasche wegnehmen könnten.
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Re: Abi in acht Jahren - geht das? (Vorm.: Was regt euch auf?)

Beitrag von Raptile »

So, den Thread mal kurzerhand umbenannt.

In Mathe ist das mit den Lehrern so eine Sache. Ich hatte das Glück in meiner Schulzeit immer sehr, sehr gute Mathe Lehrer zu haben, aber trotzdem gab es immer massenweise schlechte Leute in der Klasse. Das Problem ist hier sicher auch, dass sich viele einfach einreden, kein Mathe zu können, obwohl Mathe im Grunde gar nicht schwer ist. Ich werd das nie verstehen.

Zum Beruf Lehrer muss man imo "berufen" sein. Leider ist Lehrer heute bisschen ein Standard-Beruf für die, die nicht wissen, was sie sonst machen sollen :ugly: Aber das werden alle schlechte Lehrer. Lehrer brauchen teils gar nicht so viel fachliche Kompetenz, sondern müssen einfach gut reden können. Gute Redner sorgen für Begeisterung. Um gut reden zu können, muss man nat. auch von seinem Thema überzeugt sein! Sonst klappt das nicht.

Ich selbst habe mir auch lange Zeit überlegt ob ich nicht selbst Lehrer werden soll. Aber in Frage wäre ja eigentlich nur Gymi-Lehrer gekommen und da für muss man an ner Uni studerien. Und Mathe an einer Uni? :angst: (Grüße an James Pond an dieser Stelle :wink:) Ansonsten wäre ich sicher ein guter Lehrer ;-)

Und es stimmt leider, dass viele Schüler heute "0 Bock auf Schule" haben, aber gegen diese Einstellung muss man kämpfen. Wenn die Eltern zuhause mit der Erziehung versagt haben, muss es eben der Lehrer nachholen. Aber viele Lehrer trauen sich nicht, mal einen Schüler richtig in den Arsch zu treten. Man muss die Leute viel früher von der Schule werfen, dann wäre die Aufmerksamkeit auch größer ^^
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Re: Abi in acht Jahren - geht das? (Vorm.: Was regt euch auf?)

Beitrag von Secretkey »

Sehe ich auch so.
Ich meine, ich kann das in meiner Stufe ganz gut beobachten. Sätze wie "Boah, ich habe keinen Bock mehr" ; "Ich bin so verdammt unmotiviert, ich glaube, ich gehe einfach nach Hause" fallen in letzter Zeit unnatürlich oft. Unser Physik-Lehrer hat uns gegenüber bereits zugeben, dass unsere Lehrer offen miteinander diskutieren, wie faul unsere Stufe eigentlich ist. Hausaufgaben werden im Prinzip nur von denselben Schülern gewissenhaft erledigt, Facharbeiten werden schonmal komplett in der Nacht vor dem Abgabetermin geschrieben und auch im Unterricht selbst merkt man einfach, dass viele gar keine Lust haben sich zu beteiligen und ihre Finger prinzipiell unten lassen. Man könnte meinen, sie hätten alle weitaus Wichtigeres zu tun- nur leider schreiben wir in genau einem Jahr unsere Abiturprüfungen. Ich finde, es zum Teil schockierend, wenn ich mich in unserer Stufe umsehe und ich bin überzeugt, dass wir nicht als Einzelfall betrachtet werden können. Dieses Jahr sind bereits 8 Schüler unserer Stufe auf eine Gesamtschule gewechselt, in der Hoffnung künftig anstatt 4en und 5en endlich 1en und 2en zu schreiben- während einige weiterhin im Gymnasium sitzen und sich den Arsch aufreißen, um später ein gutes Abiturzeugnis vorweisen zu können. Und ich habe bewusst "einige" geschrieben, denn es sind tatsächlich relativ wenige, die sich in der Schule Mühe geben.

Klar, es gibt Lehrer, bei deren Unterrichts-Methodik man nur den Kopf schütteln kann- davon kann ich ein Lied singen und in dieser Hinsicht kann ich es auch ein Stück weit nachvollziehen, dass einem die Motivation fehlt, wirklich aufzupassen, geschweige denn mitzumachen (übrigens finde ich, dass Sandors Vorschlag, den Unterricht der Lehrer anonym zu bewerten in die richtige Richtung geht). Doch es kann doch nicht sein, dass dies auf alle Fächer zutrifft! Ich wette, viele von uns werden beim Studium bei solch einer Arbeitsweise ganz schön in Bedrängnis geraten. Ich weiß nicht, ob wir hier einen Extremfall darstellen- ich könnte mir durchaus vorstellen, dass dies auch bei einigen anderen zutrifft... ich denke daher auch, dass sich zum größten Teil die Einstellung der Schüler ändern muss- und zwar schleunigst.
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Re: Abi in acht Jahren - geht das? (Vorm.: Was regt euch auf?)

Beitrag von SeniorDingDong »

Dem Stimme ich zu. Beziehungsweise, war es "früher" auch nicht mal so gedacht, das die Aufteilung so funktionieren soll ? Für jeden "Schuhputzer-Job" braucht man heutzutage Abi und 18 wöchige Praktika weil man ja nur das besteste Personal will , egal wie "verkopft" die sind oder man braucht gar keinen Abschluss mehr weil deine mittelständische "Realschul-Stelle" kaputt gespart wurde und mit ungelernten Hartz4lern bestückt wird. Von den meisten Hauptschulen will ich gar nicht erst sprechen...

Beim Abi gab es deswegen ja auch eine art "Inflation" wenn jeder dort ist und die Ansprüche immer wieder "nach unten hin Korrigiert" werden. Ist es nicht so =

Warum habe ich, ich war mal auf einer Realschule, ging danach auf die Höhere Handelsschule und nun nach der Ausbildung und Zivi im Sommer (hoffentlich) zur Fachoberschule und dann Studium, eigentlich fast nur nutzlosen Schrott gelernt ? Ich habe nach meiner Schulzeit nie wieder eine math. Formel gelößt , ich habe nie wieder einen Baum nach seiner Blattform bestimmt und ich habe nieder einen Stoff dem Periodensystem zugeteilt - gleichzeitzig waren aber die brauchbarsten Fächer wie Politik, Geschichte, Hauswirtschaft oder Informatik nur halbjährlich oder heißbegehrte Wahlfächer :hmpf: Warum wird keinem gezeigt wie man einen Überweisungsträger ausfüllt ? Oder wie man seine Steuererklärung "ließt" ?

Ich könnte nochmehr schreiben, aber ich muss nun erstmal weg...
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Re: Abi in acht Jahren - geht das? (Vorm.: Was regt euch auf?)

Beitrag von Sandor »

Naja wenn ich das so lese und auch dem zustimmen kann in Sachen Faulheit, Desinteresse etc. - aber wenn ich das auch offen so fordere und in politischen Diskussionen bringe, findet sich schnell irgend eine "Alternative", die mir Radikalismus oder "denken von gestern" unterstellt und einen auf "alternative Pädagogik" macht - ohne Noten und Zwang etc. . So ne Art "NENA-Schule" eben. Les ich das hier aber heißt das doch deutlich, dass man eben aussieben muß und nicht nur von Seiten der Lehrerschaft Anreize schaffen muß sondern auch Schüler dazu bringen muß, sich für sich und ihre Schulausbildung zu interessieren. Hinzu kommt, dass ich absolut der Meinung bin, dass die Hauptschule nebst Realschule deutlich wichtiger werden sollten. Aber deren Ansehen auch - und man kann mich jetzt schlagen oder auch nicht - massiv unter der Einwirkung von Schülerleistungen mit Migrantenhintergund gefallen ist. Ich will auch SDD zustimmen - wir haben den Zustand, dass fast jeder Jugendlicher Handyverträge kapieren will aber keiner seine Altersvorsorgeversicherung kapieren möchte oder aber ne Überweisung richtig ausfüllen kann, einen Mietvertrag, eine Steuererklärung (und dazu brauchs KEINEN Steuerberater in den Standardfällen). Selbst wenn die Lehrlinge umziehen, sind sie oft hoffnungslos überfordert mit dem Verwaltungskram.
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Re: Abi in acht Jahren - geht das? (Vorm.: Was regt euch auf?)

Beitrag von Raptile »

Das Dilemma der Bildungspolitik liegt einfach darin, dass die meisten Bildungspolitiker gar keine Ahnung von dem haben, was sie reden. Ein Helmut Rau (Kultusminister in BW) kann das G08 noch so schön reden, wie es in der Realität aussieht, weiß er scheinbar gar nicht. Wie auch? Seine Schulzeit liegt Jahrzehnte zurück und Kinder hat er keine. Selbiges gilt für viele andere Poltiker, sei es Schavan oder sonstwer.
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Re: Abi in acht Jahren - geht das? (Vorm.: Was regt euch auf?)

Beitrag von SeniorDingDong »

Intrepid hat geschrieben:Oder wie man seine Steuererklärung "ließt" ?

Mh naja, dazu braucht man schon etwas fundierteres Grundwissen. Ansonsten versteht man da nicht viel. Sonst wären auch die Steuerberater ja fast nutzlos :D
Naja... sobald ich aus der "normalen" Schule raus war wurde es besser. Alleine das, der Begriff ist irgendwie scheußlich, "Lernbüro" in der Höheren Handelsschule. Da saß die ganze Klassen aufgeteilt an Bürotischen und "simulierte" vier Schulstunden am Stück sie seien eine Firma mit eigenen Abteilungen. Da wurden ständig Anfragen, Bestellungen, Konten, Buchungen, Statistiken, Überweisungen, Rechnungen, Lieferscheine und und und durch die Abteilungen gejagt, unter Aufsicht der Lehrer, und man hat echt was praktisches gelernt. Ich erinnere mich noch daran wie mir, ich war in der Buchhaltung, auffiel dass der Einkauf mir ne Rechnung vorlag die aufgrund eines Rechenfehlers unser gesammtes Kapital sprengen würde -> Krisensitzung :ugly:

Im nachhinein wusste ich auch die unglaublich langweiligen Stunden über "Vertragswesen" in der Berufsschule zu schätzen. Wenn man erstmal dieses "Beamtendeutsch" versteht und mit jeder noch so merkwürdigen Vertragsklausel umgehen kann die man in seinem Handy Vertrag oder den AGBs eines Online Shops findet, oder weiss wie man rechtswiedrige Abzocke (zB diese "Kostenlos SMS verschicken, jetzt anmelden ! Die Anmeldungung kostet 89€ )erkennt und da gegen vorgehen kann hat man sehr viel für den Altag und die Berufswelt gewonnen.

Aber das tue ich nicht, wenn ich die ganze Zeit die Brechung von Licht im Wasser berechne, Dreiecke zeichne oder die Namen von Flüssen und Bergen auswendig lernen muss.
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Re: Abi in acht Jahren - geht das? (Vorm.: Was regt euch auf?)

Beitrag von Plube »

Ich glaube ich bin hier wohl der Einzige, der denkt, das der ganze Schulstoff nützlich ist.

- Im Studium brauche ich mein gesamtes Schulwissen an Mathematik, Physik und Chemie. Das ist jetzt natürlich das dümmste Beispiel. ;)

- Es guckt hier wohl niemand Wer wird Millionär, Quiz Taxi oder sonstwas. Mit ein ganz klein wenig Schulbildung wird z.B. Quiztaxi ein Witz. Ich hab vor 2 Tagen Schlag den Raab gesehen, Ausschnittsweise. Da war ja auch ein kurzer Quizabschnitt. Wie beschämend ist es, nicht zu wissen, wieviele Nullen die Zahl Zehnmilliarden hat? Und das dann nach einer halben Minute noch Applaus kommt, ist noch peinlicher. Zudem nicht zu wissen, das Wasser sich beim Gefrieren ausdehnt, macht das ganze noch schlimmer.

- Wofür braucht man Kunst? Es gibt da gerade einen netten "Gegen-Drogen" Spot (http://www.clipfish.de/clip/1053177), wo ich mich auf den ersten Blick gefragt habe, wie das mit dem Thema zusammenhängt. Ohne ein bisschen Werbebanalyse und Symbolik hätte ich es auch bis heute nicht verstanden. Sowas habe ich in Kunst beigebracht bekommen. Zudem ist es auch immer gut zu wissen, welche Farben zusammenkommen, wenn man dieses und jenes mischt und warum ein Outfit in komplementären Farben nicht so nett wirkt. ;)

- Mathe: Wieviel m² Laminat brauch ich für meine Wohnung? Oder wieviel Farbe? Oder ein einfacher Dreisatz fürs Kochen wenn ich für 2 Personen koche, das Rezept aber für 5 ist. Auch ganz nett ist das Abschätzen von Entfernungen/Größen mit Hilfe seines Daumens und dem Strahlensatz.

- Biologie: Wenn man eine kleine Geschwister hat, die ja gut und gerne Fragen stellen (am besten natürlich zu Tieren), dann kommt man da ohne Bio auch nicht weiter (Evolution, Genetik, Stoffwechsel).

- Informatik: Egal was man dort für eine Programmiersprache hat, wenn man sich später für sowas interessiert oder mal wieder bei einem Computerprogramm ein Fehler in Zeile so und so auftaucht (Was für ne Zeile?), kann man sich mit ein wenig Basiswissen auch nicht beschweren. Bei mir war es Wahlfach, also konnte man dem auch entgehen.

- Chemie: Wenn man sich einmal eine Zutatenliste einer Tütensuppe anschaut, kommt man ohne Chemie auch nicht weit. Auch nett, wenn man weiß warum man im Winter Salz auf die Straße streut. Oder warum man mit großen Mengen Salz ganz schnell ein Sorbet zaubern kann.

- Physik: Finde ich genauso wichtig wie Mathe. Mit Physik kann man so schnell und einfach die kleinen Wunder des Alltags erklären, wenn man ein wenig aufgepasst hat. Warum man in einer engen Kurve nicht so schnell fahren kann wie in einer weiten. Oder sich in einem Löffel falschrum sehen kann. Warum werde ich im Wellenbad nicht ans Ende des Beckens gespült, die Wellen kommen doch auf mich zu? Ich fand es auch witzig, wie leicht man die Erde wiegen kann und erstaunlich, wieviel Masse die Sonne in jeder Sekunde verliert. Den praktischen Nutzen von Hebeln und Flaschenzügen brauch ich hier ja nicht zu nennen. Und das ein kiloschwerer Holzklotz (ist ja nur Holz) Menschen töten kann, sollte man vielleicht auch wissen.

- Deutsch: Über die ersten Jahre Deutsch muss ich ja kein Wort verlieren. Dann aber ab der Mittelstufe rhetorische Figuren, Werbe-, Gedichts- und Romananalysen, Charakterisierungen.... Täglich wird man mit Werbung bombadiert, authentischen Charaktere in Filmen und im Gegensatz dazu durchgeknallten Personen bei Gerichtssendungen berieselt und was deutet in den Büchern darauf hin, das Harry Potter schwul ist?

So, jetzt hab ich erstmal keine Lust mehr. Ich finde es aber erschreckend für wie unnötig manche den Schulstoff halten.
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Re: Abi in acht Jahren - geht das? (Vorm.: Was regt euch auf?)

Beitrag von anis »

Plube hat geschrieben:Ich finde es aber erschreckend für wie unnötig manche den Schulstoff halten.
Was du da aufgezählt hast wissen wir doch alles schon aus der Sendung mit der Maus. :mrgreen: (scnr)

Ansonsten gebe ich dir aber Recht. Ich finde es immer traurig, dass so mancher die Schule nur als Vorbereitung zur perfekten Arbeitsameise sieht.
Gerade im Gymnasium sollte aber mehr drin sein, nämlich Bildung und Erziehung. Ich habe meinen Kunstunterricht auch nie mehr im Berufsleben gebraucht, trotzdem bin ich extrem dankbar, einen so guten Kunstlehrer gehabt zu haben. Wir haben unheimlich viel über Kunstgeschichte und über eine Menge verschieder Techniken gelernt. Wie gesagt, habe ich im Berufsleben nie gebraucht aber Kunstmuseen mag ich und kann auch was damit anfangen. Und daran hat dieser Lehrer 'Schuld'.
Und es macht doch unheimlich viel Spaß mit anderen Leuten zusammen Musik zu machen. Abgesehen davon, dass man beim Spielen in einer Band oder einem Orchester auch soziale Belange lernt und trainiert (genauso wie im Fußballverein).
Wie traurig und leer muss das Leben eines Menschen sein, der seine ganze Kultur aus dem TV bezieht und seine Bildung nur auf perfektes Funktionieren im Beruf ausrichtet.

Zum Thema Faulheit und Demotiviertheit: ich meine mich zu erinnern, dass das bei mir und meinen damaligen Klassenkameraden auch nicht anders war. Aus uns ist trotzdem was geworden.
Road kill has its seasons
Just like anything,
It's possums in the autumn
And it's farm cats in the spring
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