wenn du meinst, dass es nichts fuer sie ist, das ist ja voellig okay.
Genau das ist es ja. Ich denke es ist nicht gut für mein Kind. Sie ist einfach viel zu jung für solche Spiele aber nicht nur sie sondern in meinen Augen alle 10 jährige.
was sie ihrem Kind zumuten koennen
Aber was genau tun solche Eltern einem Kind zumuten? Wissen es alle Eltern genau? Ich sehe das so:
Man bekommt ein Kind das man vor allem beschützen möchte, dann kommt ein Kind in den Kindergarten und da fängt der „erste“ Ärger mit der Gewalt an. Später dann in der Grundschule geht es weiter mal ganz davon abgesehen was ein Kind durch den Fernseher vermittelt bekommt. Da sind manchmal Zeichentrick Serien die ab 6 oder 8 Jahre sind einfach zu brutal. Gerade auf RTL2 kommen oft solche angeblichen Kinderstreifen. Ich weiß ja nicht ob ich es wirklich zu engstirnig sehe aber gibt es nicht schon genug Gewalt in der Welt?
Klar können gerade die Eltern am besten sagen, ja das ist gut für mein Kind weil sie es kennen, aber kennen wir unsere Kinder in dieser Richtung wirklich?!
Ich bin so erzogen wurden das ich mich an regeln/Gesetze halte. Gut der Vergleich mit den Zigaretten und dem Alkohol war vielleicht etwas weiter hergeholt, dennoch muss ich diesen Vergleich für mich ziehen.
Ich finde das es nicht gut sein kann wenn ein Kind solche Spiele spielt denn ein Kind von 10 Jahren kann die Fiktion von der Realität kaum unterscheiden. Und es kann nicht gut sein wenn ein Kind mordet, kämpft oder sonst was in dieser Richtung macht. Es ist nun mal so das man bei Resident Evil tötet und was tötet man da… nein diese Spiele sind nichts für mein Kind!
Klar, jeder hat eine andere Auffassung und daran will ich gar nicht rütteln, aber ob dies gut für ein Kind ist das lasse ich mal offen.
Ich rede auch eigentlich weniger von den Eltern die sich um ihr Kind kümmern, nein ich rede von den Eltern denen es total egal ist was ihr Kind macht/spielt oder wie auch immer. Es ist einfach nur traurig wenn ich sehe das z.B. Klassenkameraden von meiner Tochter hier Abends im dunkeln durch die Strassen ziehen. Aber auch da stehe ich bestimmt mit meiner Meinung alleine.
Ich denke hier im Mag64 werden sich noch einige daran erinnern wenn sie selber Kinder haben und vielleicht denken diese dann genau an meine Worte zurück.
Ich jedenfalls bleibe auf meiner Meinung bestehen dass es (ich nenne es mal so) für
meine Tochter keineswegs gut sein kann diese Spiele zu zocken. Ich denke wir Eltern müssen unsere Kinder vor jeder Gewalt schützen und diese Spiele spiegeln pure Gewalt wieder!
Vieleicht ist Resi auch ein etwas zu extremes Beispiel.
Egal welches Spiel wir auch nehmen, es wird bei mir auf Gegenwind stoßen. Es gibt sogar Spiele ab 12 Jahren die ich meinem Kind nicht spielen lasse. Ich weiß, dass ist für euch schwer nachvollziehbar aber irgendwann werdet ihr mich eventuell besser verstehen.
Ich sehe es viel mehr als liberaler Mensch, der denkt, dass man den Eltern ueberlassen sollte, was die Kinder zu sehen bekommen, oder nicht, weil sie es am besten wissen (sollten).
Genau das ist mein Bedenken, wissen es Eltern denn so genau was für ihre Kinder gut ist? Klar gibt es solche und solche Eltern aber der größte Teil von (10 jährigen) Kindern die solche Games zocken ist doch eher der die einfach beschäftig werden sollen. So denke ich und so habe ich es auch schon sehr oft mitbekommen. Ich versuche euch zu sagen das ich hier von KINDERN spreche und nicht von 16 jährigen. Das ist für mich ein sehr großer Unterschied!!!
Aber geschadet hat es mir denke ich mal nichts... habe daher die gleiche Meinung wie Project_BetA
Ich sage ja auch nicht das es einem Schadet im spätern Leben, aber zum jetzigen Zeitpunkt würde es meiner Tochter schaden. Außerdem sage ich auch nicht das ein Mensch zum Mörder wird oder brutaler nur weil er solche Spiele spielt… so meine ich das nicht. Ich denke vielmehr das solche Spiele etwas bei einigen anrichtet zu dem Zeitpunkt während dies gespielt wird.
das Kind selber was es sich/seinem Kind zutraut...
Kann das ein Kind wirklich selber entscheiden?
@Ty: Ein Spiel ist imo nicht gut für ein Kind, wenn
-es starkt schwitzt
-der mund ständig weit geöffnet ist
-es sich ständig aber langsam zur seite neigt
-kaum ansprechbar ist (außer bei wichtigen Stellen, aber das kannst du ja beurteilen)
Ich empfinde diese Aussage als kleine Verarschung.
Und wofür ist der Jugendschutz da? Das muss doch für etwas gut sein oder?
Studie: Jugendschutz bei Computerspielen versagt
Studienleiter Heinzlmaier sieht Verantwortung vor allem bei den Eltern
Altersgrenzen, die der Jugendschutz für Computerspiele setzt, werden überhaupt nicht beachtet, so eines der Kernergebnisse einer aktuellen Jugendstudie des Hamburger Jugendmarktforschungsunternehmens tfactory.
Der Studie zu Folge haben beispielsweise bereits 21 Prozent der 11- bis 12-Jährigen, fast 50 Prozent der 13- bis 14-jährigen und 40 Prozent der 15- bis 16-Jährigen "Counter-Strike" gespielt, das nur für Erwachsene zugelassen ist. Ähnlich drastische Nutzungsdaten seien auch bei Spielen wie "Unreal", "Doom" oder "Return to Castle Wolfenstein" zu verzeichnen.
Die Studienergebnisse zeigen aber auch, dass der Großteil des problematischen Nutzungsverhaltens die männlichen Kinder und Jugendlichen betrifft. Einzige Ausnahme sei dabei "Counter-Strike". Durch die intensive Diskussion in den Medien zu großer Bekanntheit gekommen, sei das Spiel auch schon von 20 Prozent der Mädchen unter 18 Jahren gespielt worden.
Die Verantwortung dafür sehen die Marktforscher vor allem bei den Eltern. 80 Prozent der Jugendlichen spielen die laut tfactory "verbotenen Spiele" auf einem Computer im elterlichen Haushalt. Fast 50 Prozent der Jungen zwischen 11 und 18 Jahren spielen dabei mehr als zwei Stunden täglich. Schon im Alter zwischen 11 und 12 Jahren verbringen 36 Prozent der Kinder über zwei Stunden täglich mit dem Spiel am Computer. "Die Situation scheint total außer Kontrolle geraten zu sein", kommentiert Bernhard Heinzlmaier, Leiter der Untersuchung "TimeScout" die Ergebnisse.
"Solange die Eltern nicht mitziehen und auch in den eigenen vier Wänden für die Durchsetzung von Schutzbestimmungen sorgen, steht der Jugendschutz auf verlorenen Posten. Zudem scheinen viele Eltern überhaupt nicht zu wissen, was da im Zimmer ihrer Sprösslinge so über den Bildschirm flimmert", erklärt Heinzlmaier, der vor allem auf eine Forcierung der Elternbildung in Bezug auf Computerspiele drängt.