Ich möchte in diesem Thread jetzt nicht primär über das nächste Zelda philosohieren, sondern vielmehr über die Zelda-Reihe als Gesamtes.
Genauer gesagt, über den, wie schon im Thread steht, imo besonderen Status von "The legend of Zelda".
"Besonderer Status, wieso?" fragt sich jetzt vielleicht jemand (obwohl viele das wahrscheinlich sowieso so sehen
Die Zelda-Spiele stellen imo in nahezu jeder Hinsicht DAS Videospiel dar.
Also nicht nur DAS Action-Adventure, oder DAS Gamecube-Spiel, oder DAS ......, usw..
Und bevor hier sofort gewisse Leute losmeckern, lasst mich erklären:
- einen gewissermaßen charakterlosen Protagonisten spielen (nein, godof, nicht in dem Sinne charakterlos ^^)
- der Kampf von Gut gegen Böse
- Kampf mit dem Schwert, DER Heldenwaffe
- Stetig anwachsendes Ausrüstungssortiment
- stets grandiose Optik
- meist unvergesslicher Soundtrack
- Level-, Welten, und Charakter-/Monster-Design vom Feinsten
- in einer Fantasy-Welt spielen
- unerreichte Spielbarkeit
- usw.
Sicher, einige dieser Punkte mögen auf andere Titel zutreffen, aber nicht in DER Form.
Und imo machen die genannten Punkte genau DAS aus, was ein Videospiel sein muss.
Und ja, es gibt persönliche Vorlieben, denn natürlich mag evtl. jemand Autorennspiele grundsätzlich lieber als sowas, DENNOCH halte ich schon mal grundsätzlich das Genre der Action-Adventures dafür prädestiniert, die Spiele der Spiele hervorzubringen.
RPGs haben eine tolle Story, aber ein eher maues Gameplay, Action-Spiele viele Moves, viel Bewegungsfreiheit, aber meist nur eine Alibi-Story.
Action-Adventures vereinen dies.
Und warum spielt man denn Spiele?
Umd sich vom "tristen" Alltag zu lösen, um etwas Neues, etwas Anderes, etwas....Alternatives erleben zu können.
Und da stellt "Zelda" imo das Optimum dar.
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Und damit jetzt nicht zahllose Titel genannt werden ,auf die obige Punkte auch zutreffen, irgendwie, schreibe ich dazu noch etwas:
- der "charakterlose" Protagonist erlaubt es dem Spieler, sich sehr intensiv in das Spiel hineinzufühlen.
Bei Spielen, in denen vor allem der Hauptcharakter, den man spielt, beleuchtet wird, ja womöglich auch noch Sprachausgabe hat, kann dieses Gefühl nicht in dieser Art und Weise aufkommen.
Höchstens eine Form des Mitgefühls, aber niemals wie in "Zelda" ein Mittendrin-Gefühl.
- Das Schwert stellt imo DIE Waffe eines Helden dar.
Man muss die Waffe beherrschen, Schwertkämpfe sind ehrenvoll, sie haben Stil, und es macht als Spieler Spaß, mit einer solchen Waffe kämpfen zu dürfen.
Bei Schusswaffen zuckt der Gegner halt ein bisschen ,wenn er getroffen wird, beim Schwertkampf steckt da einfach mehr dahinter.
- die stetig anwachsenden Ausrüstungsgegenstände motivieren immer wieder.
Man kann neue Welten-Bereich ergründen, kann Gegner auf neue Art und Weise bekämpfen, und schlicht und ergreifend Neues mit ihnen ausprobieren.
Man kennt das auch aus der Metroid-Serie, nur bei "Zelda" ist dieses Prinzip imo noch stärker integriert.
- Zur Optik: WELCHES Zelda-Spiel sah schon schlecht aus?
OoT und MM stellten Grafikreferenzen am N64 dar, Alttp war ein optischer Traum am SNES, und auch die GameBoy(Advance)-Teile können optisch überzeugen.
Jep, TWW hat für Kontroversen gesorgt, doch imo nur aufgrund des kindlichen Designs von Link himself.
Wenn man ihn mal ausser Acht lässt, und stattdessen die Optik der Umgebung und vor allem der grandiosen Gegner, die es zu bekämpfen gilt, betrachtet, fällt einem auf, wie vollendet durchgestylt die Zeldaspiele sind.
Seit OoT ist mir da aufgefallen ,dass vor allem mit den Farben Grün, Rot, Gelb und Schwarz wundervoll gespielt wird.
- Zum Soundtrack brauche ich weniger zu sagen.
Die Okarina-Melodien aus OoT dürften sehr viele hier aus dem FF pfeifen können.
Der von TWW war nicht ganz so herrausragend, dennoch bleiben einem bestimmte Melodien einfach im Ohr, wie etwa die Melodie beim Segeln auf dem Meer (man hat ja auch genug Zeit darauf verbracht
- Die Spielbarkeit kennt hier jeder selbst.
Es gibt, denke ich, kein 2.Spiel, das bei sovielen Aktions-Möglichkeiten eine so kompelxe und doch einfach erlernbare Steuerung bietet.
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Das wäre es dann auch schon.
"Zelda" ist einfach ein...besonderes Spiel.
Und auch, wenn man heutzutage blöd angemacht wird, wenn man Nintendofan ist:
Zeldafan darf man sein.
Sogar Leute, die ständig gegen Nintendo wettern und nix mit Nintendo anfangen können, freuen sich auf Zelda.
Warum also?
Weil Zelda etwas....mystisches an sich hat.
Auf den Punkt gebracht: Weil Zelda einen besonderen Status besitzt, den sogar (fast) jeder Fanboy einer anderen Konsole (indirekt) zugibt.
Und um meinen Text abzuschließen stelle ich hier die Fage:
Was bedeutet "Zelda" für euch?
Einfach nur ein Spiel unter vielen?
Oder doch immer wieder das Highlight einer Konsolengeneration?
Freue mich sehr auf eure antworten, denn für mich steht selbstverständlich fest, dass "Zelda" immer noch das Feinste vom Feinsten ist














