Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

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Spike
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von Spike »

rainbow six hat geschrieben:Hast du schonmal versucht einen Katholiken vom Islam zu überzeugen? Ungefähr so verhält es sich bei Drogen, Diskussionen über diese Themen sind meist sinnlos, da es den Leuten an Horizont und geistlicher Kapazität fehlt um die andere Seite kennenzulernen und gegebenenfalls sogar zu verstehen und zu tolerieren. Es ist halt einfacher alles zu verteufeln und zu bekämpfen was einem nicht liegt anstatt es zu nehmen wie es ist und Akzeptanz für die, die anderes denken zu zeigen.
Mal unabhängig vom Drogenthema:
Du forderst Akzeptanz durch anders denkende, schreibst ihnen aber im selben Absatz "fehlende geistige Kapazität" zu, weil sie anders denken. Mit so einer Einstellung ist eine Diskussion (egal zu welchem Thema) wirklich sinnlos.

@mz3alot
Verstehe ich das richtig? Du weißt mit Alkohol umzugehen, säufst dich aber so in den Vollrausch, dass du Blackouts hast oder dich am anderen Tag nicht richtig bewegen kannst? Mit Alkohol kann man umgehen, wenn man weiß, wann es genug ist. Bei einem Vollrausch ist es schon zuspät.
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mz3alot
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von mz3alot »

@Spike: Ich wollte damit nicht sagen, dass ich mich immer in einen Vollrausch saufe. Ich hatte nur eben einen solchen schon und weiß daher wie es ist.
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Jockel
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von Jockel »

@mz3alot: Du beschwerst dich über die fehlende Toleranz der Nicht-Kiffer die Alkohol trinken, solltest aber mal vor deiner eigenen Haustür kehren. Diese bescheuerte Kiffer-Argumentation dass Alkohol ja aggressiv machen würde und ja so viel schlimmer als Cannabis ist, ist mindestens genauso hirnverbrannt.
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rainbow six
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von rainbow six »

Wenn man ganz penibel ist hab ich mich in dem Zusammenhang wohl etwas ungeschickt ausgedrückt. ;)
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Bommle
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von Bommle »

rainbow six hat geschrieben:Hast du schonmal versucht einen Katholiken vom Islam zu überzeugen? Ungefähr so verhält es sich bei Drogen, Diskussionen über diese Themen sind meist sinnlos, da es den Leuten an Horizont und geistlicher Kapazität fehlt um die andere Seite kennenzulernen und gegebenenfalls sogar zu verstehen und zu tolerieren. Es ist halt einfacher alles zu verteufeln und zu bekämpfen was einem nicht liegt anstatt es zu nehmen wie es ist und Akzeptanz für die, die anderes denken zu zeigen.
Trifft es so ziemlich wenn man bewusst die Kernaussage aus diesem Text verstehen will. Ist halt einfach schlimm wenn die Leute von sich behaupten das ihre Denkweise immer die richtige wär, aber nicht in der Lage sind einzusehen das sie einfach falsch liegen.

Wobei der Vergleich zwischen Katholiken und Islam jetzt ein wenig anders ist. Da kann keine der beiden Seiten vergleichen was richtig und was falsch ist..

Beim Thema Drogen vs Anti Drogen kann man das durchaus beweisen was richtig und was falsch ist. Aber manche Leute wissen das ja besser, weilse von irgendeinem Vollidioten was aufgeschnappt haben und das einfach als richtige Tatsache verinnerlichen und keine Mühe machen, sich einfach mal selbst zu informieren, wie die Dinge in der Realität sind.

Ich sage dazu nur ,,Was du nimmst LSD, bist du lebensmüde?!!??!?! Du weisst schon das man davon sterben kann!!!!11''

Jetzt rein körperlich gesehen wenn es um den Konsum geht xD

Es macht einfach keinen Sinn, genauso wie der ganze Thread keinen Sinn macht. Bringt nur ärger, weil es schwer ist, jemanden von neuen Lebensansichten zu überzeugen, der ein Leben lang seine Ansicht für richtig hielt. Da kann die Person eigentlich nichtmal sooo viel dazu, sondern das fängt schon in der Erziehung mit den Eltern und den Medien an.

Man wird einfach dazu gedrillt, das man dieses Zeug automatisch verteufelt.
Jockel hat geschrieben:@mz3alot: Du beschwerst dich über die fehlende Toleranz der Nicht-Kiffer die Alkohol trinken, solltest aber mal vor deiner eigenen Haustür kehren. Diese bescheuerte Kiffer-Argumentation dass Alkohol ja aggressiv machen würde und ja so viel schlimmer als Cannabis ist, ist mindestens genauso hirnverbrannt.
Natürlich ist es im Prinzip hirnverbrannt. Aber ändert auch nix an der Tatsache das Alkohol achädlich ist, genauso wie das Kiffen (schwere Lungenschäden). Und das Alkohol aggressiv macht, empfinde ich schon so. Hängt aba auch oft damit zusammen was für Leute das konsumieren. Welche die nüchtern schon etwas aggromäßiger drauf sind, werden auch auf Alk total aggro sein. (Nach meiner Erfahrung^^).
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von Spike »

Bommle hat geschrieben:Und das Alkohol aggressiv macht, empfinde ich schon so. Hängt aba auch oft damit zusammen was für Leute das konsumieren. Welche die nüchtern schon etwas aggromäßiger drauf sind, werden auch auf Alk total aggro sein. (Nach meiner Erfahrung^^).
Alkohol macht nicht aggressiv, es senkt lediglich die Hemmschwelle. Wenn jemand eh schon gewaltbereit ist, wird das dadurch eher noch gefördert. Bei jemandem, der überhaupt nicht gewaltbereit ist, den macht Alkohol auch nicht "aggressiv".
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von Spike »

Nunja, Schnaps ist auch hochprozentiger als Bier oder Wein, da steigt der Pegel direkt mal in die Höhe, die man allein mit Bier vielleicht gar nicht erreicht. Wie äußert sich denn die "Aggressivität"? Gewalt, Aufdringlichkeit, verbale Ausraster? Ich hab da im Bekanntenkreis eher andere Erfahrungen gemacht. OK, ist natürlich alles sehr subjektiv.
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von Cubestar2003™ »

Hier ist es eher so, dass im Suff alle besonders lieb haben. :kruemel:
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von meister »

Bommle hat geschrieben: Ist halt einfach schlimm wenn die Leute von sich behaupten das ihre Denkweise immer die richtige wär, aber nicht in der Lage sind einzusehen das sie einfach falsch liegen.
In den seltensten Fällen liegt ein Mensch mit seiner Denkweise wirklich falsch - mir fällt sogar überhaupt keiner ein. Dass dein persönliches Empfinden das passende Muster für alle Menschen auf der Welt ist, möchte ich bezweifeln. Natürlich gibt es gewisse Verhaltensnormen, an die sich jeder halten sollte, da sonst kein Leben in der Gemeinschaft möglich ist - gerade beim Thema Drogen ist es aber mit Sicherheit nicht so einfach, wie du es dir machst.
Bommle hat geschrieben: Beim Thema Drogen vs Anti Drogen kann man das durchaus beweisen was richtig und was falsch ist.

[...]

Jetzt rein körperlich gesehen
Schön, dass du deine Argumente ein paar Sätze später selbst entkräftigst. Mit dieser Argumentationskette kann man so einiges beweisen: Beim Thema meine Meinung vs deine Meinung kann man durchaus beweisen, welche die richtige ist. Jetzt rein aus meiner Sicht gesehen.
Bommle hat geschrieben: Bringt nur ärger, weil es schwer ist, jemanden von neuen Lebensansichten zu überzeugen, der ein Leben lang seine Ansicht für richtig hielt.
Das liegt vielleicht genau daran, dass du keine Meinung neben deiner akzeptieren kannst - die wenigsten versuchen hier, ihre (natürlich richtige) Ansicht allen anderen ins Hirn zu hämmern.
Bommle hat geschrieben: [...] empfinde ich schon so.
Meine Achtung, ein erster Schritt zur Einsicht und damit in die richtige Richtung. Oder hast du dich nur verschrieben und es sollte heißen "das ist eben so." ?
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von Jockel »

Cubestar2003™ hat geschrieben:Hier ist es eher so, dass sich im Suff alle besonders lieb haben. :kruemel:
So isses bei mir auch. Ich kleb' dann immer an den Ladys :ugly:
... Als Steuer, Ich und Co. angesoffen in die Mädels-WG gelatscht sind, war ich im 7. Himmel.
Was rennen die da alle auch in Unterwäsche rum. :kruemel:
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von Cubestar2003™ »

Was denkst du wie gerne ich mit denen trinke... :augenbrauen:
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von Jockel »

*steigt in den Bus nach Köln*
Und die eine mit der Brille fand ich end-heiß! :bgdev:
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von Cubestar2003™ »

Zurück äääähhhhh... zum Thema äääähhhhhhh :ugly:
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von SeniorDingDong »

Keine Details bitte :ugly:
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von Bommle »

@meister
In den seltensten Fällen liegt ein Mensch mit seiner Denkweise wirklich falsch - mir fällt sogar überhaupt keiner ein. Dass dein persönliches Empfinden das passende Muster für alle Menschen auf der Welt ist, möchte ich bezweifeln. Natürlich gibt es gewisse Verhaltensnormen, an die sich jeder halten sollte, da sonst kein Leben in der Gemeinschaft möglich ist - gerade beim Thema Drogen ist es aber mit Sicherheit nicht so einfach, wie du es dir machst.
Vllt. hätte ich besser schreiben sollen ,,... falsch liegen können''. Dann heißt es nicht das sie auf jeden Fall falsch liegen. Weil so war das gemeint.
Schön, dass du deine Argumente ein paar Sätze später selbst entkräftigst. Mit dieser Argumentationskette kann man so einiges beweisen: Beim Thema meine Meinung vs deine Meinung kann man durchaus beweisen, welche die richtige ist. Jetzt rein aus meiner Sicht gesehen.
Verstehe ich erhlich gesagt nicht zu 100% was du damit meinst. Warum entkräftigt?
Trifft es so ziemlich wenn man bewusst die Kernaussage aus diesem Text verstehen will. Ist halt einfach schlimm wenn die Leute von sich behaupten das ihre Denkweise immer die richtige wär, aber nicht in der Lage sind einzusehen das sie einfach falsch liegen.

Wobei der Vergleich zwischen Katholiken und Islam jetzt ein wenig anders ist. Da kann keine der beiden Seiten vergleichen was richtig und was falsch ist..

Beim Thema Drogen vs Anti Drogen kann man das durchaus beweisen was richtig und was falsch ist. Aber manche Leute wissen das ja besser, weilse von irgendeinem Vollidioten was aufgeschnappt haben und das einfach als richtige Tatsache verinnerlichen und keine Mühe machen, sich einfach mal selbst zu informieren, wie die Dinge in der Realität sind.
Vllt. klingt das auf anhieb nicht ganz klar und deutlich, aber damit habe ich gemeint das die Sache zwischen Katholiken und dem Islam eine Sache des glaubens ist. Es wäre lächerlich da einen Leitfaden der Wahrheit rauszupicken und zu sagen: ,,Hey das ist ab sofort der richtige Wege, der richtige Glaube, der Rest ist ne' Lüge''

Deshalb KANN man es NICHT beweisen, was richtig und was falsch ist. Das kann niemand wissen. Jeder hat halt seinen eigenen glauben, nach dem er lebt.

ABER beim Thema Drogen vs Anti Drogen kann man durchaus mit Hilfe der Wissenschaft beurteilen was richtig und was falsch ist. So war das gemeint
Das liegt vielleicht genau daran, dass du keine Meinung neben deiner akzeptieren kannst - die wenigsten versuchen hier, ihre (natürlich richtige) Ansicht allen anderen ins Hirn zu hämmern.
Ich habe hier niemanden dazu aufgezwungen so zu denken wie ich. Meine Absicht in diesem Thread war einfach, für die die sich nie so wirklich mit dem Thema Drogen, Alkohol, Cannabis usw. beschäftigt haben, einfach einen kleinen Einblick darüber zu geben wie die Dinge in Wirklichkeit stehen. Achtung, jetzt denkst du wahrscheinlich: ,,oh der Allwissende! Er hat die Wirklichkeit gefunden, er weiss alles!''. Ne so soll das nicht rüberkommen, ich habe mich einfach jahrelang dafür informiert und interessiert anhand sachlicher Quellen, die weder veherrlichend noch verteufelnd sind. Ich wollte einfach selber erfahren was es damit alles auf sich hat und so ist halt meine Ansicht entstanden.

Drogen werden in den meisten (!) Fällen genauso behandelt wie Killerspiele in den Medien. Und das da kein vernünfiges Wissen zustande kommt, ist doch dann logisch. Ich bin sehr wohl in der Lage andere Meinung zu akzeptieren. Aber warum sollte ich eine Meinung akzeptieren, die gar nicht der Realität entsprechen kann? Ist doch klar, das ich dann versuch dagegen zu argumentieren.

Wenn jetzt beispielsweise jemand meint. ,,Ey Heroin ist so assi schädlich, allein wenn du das berührst ist es schon schädlich!!!''. Stimmt z.B. gar nicht. Der Wirkstoff an sich ist KAUM schädlich. Warum die Leute so verwahrlosen liegt daran, weil sie Straßenheroin kaufen und das eben verunreinigt ist. Aber medizinisches Heroin wird einen nicht verwarhlosen lassen. Das ist eher die Sucht die einem zum Wrack werden lässt. Aber der Stoff selber ist an sich bei weitem unschädlicher als Alkohol. (War jetzt nur ein Beispiel was ich damit meine von wegen Realität entsprechend.)

Das macht doch keinen Sinn darüber weiter zu diskutieren. Wenn sich jemand ernsthaft über dieses Thema unterhalten will muss er auch lernen seine verteufelnde Intoleranz dagegen mal zur Seite zu legen und sich dafür zu öffnen und zu interessieren. Weil anders wird man sachlich nicht bleiben können.

Weil im Unterschied mit mir zu Anderen, verteufle ich hier gar nichts, tue es genauso wenig verherrlichen. Ich stehe allem neutral gegenüber. Es mag zwar den Anschein haben, das ich Alkohol im Gegensatz zu anderen Drogen als scheisse empfinde, aber das ist auf keinen Fall so. Ich selber mag es wirklich Alkohol zu trinken und damit zu feiern. Ich will nur auf die Problematik (dem Schubladendenken) weiss machen, das nur weil Alkohol legal erhältlich ist, es nicht verhamlost werden sollte. Es ist eine Droge wie jede andere. Man sollte da einfach genauso fair sein und die negativen Punkte vom Alk aufzählen, wie jetzt von Kokain / Heroin bspws.. Wobei ich wette das viele darüber gar nichts Wissen und es trotzdem verteufeln.
Meine Achtung, ein erster Schritt zur Einsicht und damit in die richtige Richtung. Oder hast du dich nur verschrieben und es sollte heißen "das ist eben so." ?
Der Satz birgt bei mir irgendwie das Gefühl, das du meine Absicht in diesem Thread nicht verstehst. Ich habe damit sehr wohl ,,..empfinde ich schon so'' gemeint, weil das alles eine subjektive Beurteilung ist. Wenn jemand sagt, das Alkohol keine Aggressvität auslöst und das dementsprechend beweisen kann, akzeptier ich das. Oder hab ich hier jetzt IRGENDWO dagegen gekontert und gemeint: ,,du laberst nur scheisse, das stimmt gar nicht, alkohol MACHT aggressiv, mein wort ist 'der' Wahrheit''. Nein^^ habe ich nicht. Wie Spike schon gemeint hatte, liegt das wahrscheinlich auch sehr wohl an der geringeren hemmschwelle und ich nehm das so hin. Und wie er ebenfalls gesagt hat, ist es einfach eine subjektive Einschätzung.

EDIT:
Natürlich gibt es gewisse Verhaltensnormen, an die sich jeder halten sollte, da sonst kein Leben in der Gemeinschaft möglich ist - gerade beim Thema Drogen ist es aber mit Sicherheit nicht so einfach, wie du es dir machst.
Warum hast du den Eindruck ich würde es mir einfach machen?^^ Im Gegenteil, ich bin sehr froh, das so viele Drogen irgendwelchen Gesetzen unterliegen, damit man sie nicht in die Finger bekommt. Alkohol, Kippen reichen da schon aus. Und ich bin aufgrunddessen froh, weil viele keinen richtigen Umgang mit Drogen verantworten können. Siehst du doch am Alkohol :D MIR persönlich geht es nur darum, das manche Menschen mal beginnen zu verstehen, das Drogen nicht so furchtbar schädlich sind, wie es ihnen weis gemacht wird. Vor allem im Vergleich zu Alkohol.

Es werden haufenweise Drogen aller Art zu medizinischen, psychologischen und anderen Zwecken benutzt. Sonst wär ein normales Leben in unsere Gesellschaft gar nicht mehr möglich.
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von meister »

Bommle hat geschrieben:
Verstehe ich erhlich gesagt nicht zu 100% was du damit meinst. Warum entkräftigt?
Wenn du erst erzählst, man könne die eine Wahrheit dieses Konflikts beweisen, danach aber zugibts, dass du dich nur auf den Teilaspekt der körperlichen Veränderung bezogen hast, dann kann deine erste Aussage schon mal nicht mehr so ganz allgeimein gültig sein. Ist aber Kleinkram, darüber muss man nicht wirklich streiten.

Trotzdem bin ich immer noch der Meinung, dass du - wegen mir nach deinen umfassenden Recherchen - die Allwissenheit in diesem Thema für dich gepachtet haben möchtest. Wie sonst könntest du meinen, dass kein anderer der hier mitduskutierenden eine ernstzunehmende Meinung zu dem Thema hat? Menschen haben in ihren von Grund auf verschiedenen Leben völlig andere Erfahrungen gemacht - daher kann es überhaupt nicht sein, dass alleine du die gesammelten Hintergründe komplett verstanden hast; niemand kann das.
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von Bommle »

@meister

ich nehm das so hin, du hast deine meinung ich meine und gut ist. Ich will dich auch auf keinster weise bekehren. Deswegen lassen wir das am besten einfach so stehen.

Wenn sich jemand die Zeit nehmen will und den GANZEN Text mal lesen möchte, wird dann meine Ansichten vllt. besser verstehen. Ist auch sehr interessant, weil vor allem auf psychische Probleme im Zusammenhang mit Drogen eingegangen wird, von einem Typen, der auch viel Erfahrung damit gemacht hat.

http://entactogene.de/ecstasy.htm

Der Text zeigt vor allem, das XTC im Prinzip eine total ungeeignete Partydroge ist, und eher ein Mittel zur 'Selbstfindung' und Heilungen von belastenden Probleme ist, wenn man es therapeutisch anwendet (Grund dafür ist, weil man sehr offen mit allem umgehen kann).

Und das sind halt auch die Dinge, die ich versuche zu sagen, das viele Drogen von irgendwelchen Leuten total ins falsche Licht gerückt werden, weil sie ihren Einsatz eigentlich ganz woanders haben.

Natürlich ist XTC gefährlich wenn es wie bereits erwähnt mit dem Set und Setting nicht übereinstimmt. Das spielt immer eine große Rolle. Nur das checken verantwortungslose Konsumenten nicht, die sich darüber keine Gedanken machen. Deswegen sind Drogen in der Gesellschaft auch so gefährlich.
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von Ra's al Ghul »

Das einzige Set und Setting wo Drogen bzw. einzelne Bestandteile dieser zu Therapiezwecken konsumiert werden sollten ist beim Arzt.
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von GevatterTod »

Sehe ich nicht so. Imo reicht ein Person, der man vertauen kann und die sich auch damit auskennt, was "gleich passieren" wird.
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von Bommle »

Ra's al Ghul hat geschrieben:Das einzige Set und Setting wo Drogen bzw. einzelne Bestandteile dieser zu Therapiezwecken konsumiert werden sollten ist beim Arzt.
Zum einem. Also besser gesagt Therapeuten der sich speziell dafür ausbilden lies. Aber ne Vertrauensperson + Natur ist auch ne' alternative.
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von Bommle »

szer0x hat geschrieben:Manchmal geht so etwas auch in die Hose. Aktueller Fall: Link
Jo kein Wunder

,,Nach verschiedenen Medienberichten war es eine Mischung aus Heroin, Amphetaminen und Ecstasy.''

Tödlicher Mischkonsum und alles andere als seriös. Scheint wohl kein offizieller Therapeut zu sein.
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von stef »

szer0x hat geschrieben:Manchmal geht so etwas auch in die Hose. Aktueller Fall: Link
Wollte ich auch grad posten. Eine Freundin von mir hat an sowas mal für längere Zeit teilgenommen. Angeleitet von Heilpraktikern. Nach ner Zeit hat sie auch außerhalb dieser 'Sitzungen' konsumiert und war total drauf. Der Entzug war heftig. Zum Glück hat sie jetzt vernünftige Therapie. Der Scheiß macht halt süchtig und zwar heftigst. Davor sollte man nicht die Augen verschließen und das Schönreden.
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von GevatterTod »

Wie ist das denn in Deutschland vom Gesetz her? Darf ich als Arzt oder Heilpraktiker mehr oder eniger problemlos Drogen verwenden o_O ?
hab da keine Ahnung von.
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von SeniorDingDong »

Ich glaube im Krankenhaus wo ich meinen Zivildienst geleistet habe wurde u.U. Morphium verwendet. Aber Joints, zur spirituellen Selbstheilung, wurden nicht gereicht. :ugly:
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von Bommle »

stef hat geschrieben:
szer0x hat geschrieben:Manchmal geht so etwas auch in die Hose. Aktueller Fall: Link
Wollte ich auch grad posten. Eine Freundin von mir hat an sowas mal für längere Zeit teilgenommen. Angeleitet von Heilpraktikern. Nach ner Zeit hat sie auch außerhalb dieser 'Sitzungen' konsumiert und war total drauf. Der Entzug war heftig. Zum Glück hat sie jetzt vernünftige Therapie. Der Scheiß macht halt süchtig und zwar heftigst. Davor sollte man nicht die Augen verschließen und das Schönreden.
Was wurde da den konsumiert, nur so aus reinem Interesse und was war das den für ne Heilprakterin? Und wie kam deine Freundin dann zu dem Zeug? von Dealern? Wenn sie die Drogen von der Heilprakterin für n Freizeitgebrauch bekommen hat, dann ist die ganze Therapie mehr als fraglich :roll:

Die Frage ist auch in welchen Zeitabständen die Sitzungen gemacht wurden. Solche Sitzungen sollten vllt. 3-4 mal im Jahr sein. Wenn das jede Woche oder was weiss ich gemacht wird, entwickelt da sicher ein Suchtgefühl. Je nach dem wie der Mensch gegenüber Süchten veranlagt ist.

Der Arzt in dem geposteten Link kann nicht seriös und offiziell gehandelt haben. Weil wenn ein Arzt auf die Idee kommt Ecstasy mit Amphetaminen zu mischen, ist er mehr als dumm und seinem Posten als Arzt bei weitem nicht gerecht. Allein dieser Mischkonsum kann tödlich enden und wenn man das ganze noch mit Heroin mixxt, ist es sowieso ein Todescocktail. Hat im Prinzip nur noch der Alkohol gefehlt :roll:

In so einer Sitzung haben reine Aufputschmittel wie Amphetamine und Schmerzmittel wie Heroin nichts verloren, weil sie kein bisschen bewusstseinserweiternd wirken und somit zur Lösung von verborgenen Problemen gar nicht helfen. Das ist totaler Schwachsinn was da betrieben wurde und tödlich sowieso.
SeniorDingDong hat geschrieben:Ich glaube im Krankenhaus wo ich meinen Zivildienst geleistet habe wurde u.U. Morphium verwendet. Aber Joints, zur spirituellen Selbstheilung, wurden nicht gereicht. :ugly:
Morphium musste ich bei meiner Zivizeit ebenfalls öfters von der Apo abholen und den Ärzte überreichen.
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