
| Wow, fällt mir hier eigentlich nur ein. So wie mit dem UltraRacer 64 bin ich F1 World Grand Prix noch nie gefahren. Zuerst standen wieder die Vorberreitungen auf dem Plan. Wie immer das Gas auf den Abzug und die Bremse auf die L-Taste. Danach mit dem Ferrari nach Melbourne. Zuerst im Einsteiger Modus. Let's go Schumi. Im Einsteiger Modus ist das fahren relativ leicht mit dem UltraRacer. Mit der Einstellung 28 beim Lenkeinschlag fährt es sich ganz angenehm. Das Einlenken auch in scharfen Kurven geht gut von der Hand. Nur im Einsteiger fahren sicherlich die wenigsten. Profi sollte es dann doch mindestens sein. Jetzt aber Hallo! Der Spruch "ein Fehler beim lenken und das wars" sollte eine neue Bedeutung bekommen. Hier mit der Einstellung 28 zu fahren kommt einer Fahrt auf rohen Eiern gleich. Das Minilenkrad reagiert so feinfühlig, das es jedes Lenkrad in dieser Hinsicht schlägt. Einmal zuviel eingelenkt und man dreht sich weg. Das passiert mit den richtigen Lenkrädern und dem Pad nicht so extrem. So fühlte ich mich bald ein bischen wie Mika Salo. Ein paar mal überrundet und am Minardi nicht vorbeigekommen. Und wenn dann stand ich bald im nächsten Kiesbett. Es ist ein riesen Unterschied und geht fast in die Rubrik unfair. Aber eben nur fast. Denn man bekommt alle Kurven schon gut hin. Nur muß wirklich alles passen. Ein riesen Anspruch. Den Champion Modus sollte man hier nicht in Betracht ziehen. Wer nur mal ein paar Runden drehen will ist mit dem UltraRacer falsch beraten. Wer höchsten Anspruch und eine echte Steuerherrausforderung sucht wird hier glücklich. | ![]() |